Aldi-Ausraster: So sieht es aus, wenn eine Frau im Supermarkt Schnaps für 10.000 Euro zerstört

Gab es hier ein Erdbeben oder eine Explosion? In dieser Aldi-Filiale hat nur eine 36 Jahre alte Frau gewütet – sie hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Viele Menschen weltweit hatten mit den Folgen der Corona-Lockdown der vergangenen beiden Jahre zu kämpfen. Aber wie kann man mit dem Frust umgehen? Da hat Barbara Stange-Alvarez aus England ihren ganz eigenen Wege gefunden – und kurzerhand die Schnapsabteilung im Aldi in ihre Einzelteile zerlegt.

Mit einem Smartphone-Video wurde in 16 Sekunden das festgehalten, was man eigentlich nur als Spur der Verwüstung bezeichnen kann. Ein Erdbeben? Ist es in der Gegend zu Überschwemmungen gekommen? Nein, es war keine Naturkatastrophe! Die Naturkatastrophe dieser Aldi-Filiale ist 36 Jahre alt und kommt aus Stevenage, einer Stadt im Süden Englands. Sie hat einen Bewegungsablauf wie ein Fabrikarbeiter: Sie nimmt eine Flasche aus dem Regal, knallt sie auf den Boden und greift direkt nach der nächsten.

Frau zerstört Schnaps für 10.000 Euro in fünf Minuten

Fünf Minuten wütete die Frau in den Gängen des Supermarktes. Als das Video startet, ist nur noch ein einziges Trümmerfeld zu erkennen. Jeder Wein- und Schnapsfan dürfte dabei eine Träne verdrückt haben. Zerstörte Flaschen, Glassplitter, Flüssigkeiten in vielen verschiedenen Farben – alles angerichtet von Stange-Alvarez.

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Letztlich ist ihr das zweifelhafte Kunststück gelungen, in diesen fünf Minuten alkoholische Getränke im Wert von umgerechnet über 10.000 Euro zu zerstören. Das hat nun das Gericht in St Albans bestätigt, vor dem sich die 36-Jährige nun verantworten musste. 14 Monaten sind seit dem Video und dem verhängnisvollen Supermarkt-Aufenthalt vergangen. So absurd die Geschichte und das Video dazu sind, der Hintergrund ist durchaus ernst.

Wie die britischeTageszeitung „Daily Mail“ berichtet, war Stange-Alvarez zum Zeitpunkt des Zwischenfalls arbeitslos und gestand nun vor Gericht, dass sie sich damals vermutlich hätte professionelle Hilfe suchen müssen. Stattdessen ließ sie ihre Aggressionen auf diese Weise raus – und sorgt dafür, dass die Getränkeabteilung der Supermarkt-Kette aussah wie das Innere eines Glascontainers. Mittlerweile gehe es ihr aber besser, erklärte die Frau bei dem Gerichtstermin. Strafe muss trotzdem sein: Sie wurde zu einer Haftstrafe von zwölf Wochen verurteilt. Zudem muss sie rund 6000 Euro Schadensersatz an Aldi zahlen und die Gerichtskosten tragen.

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