Foto: Olena Yakobchuk/Shutterstock.com (Symbolbild)
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In Düsseldorf hatte eine Fluggesellschaft einen Passagier stehen lassen, weil dieser beim Check-in auf die Frage nach dem Reisezweck geantwortet hatte, er wolle einen „bombigen Urlaub“ haben. Ein Amtsrichter sprach ihm nun Entschädigung zu.

Die Vorfreude auf einen „bombigen Urlaub“ reicht nicht, um einen Reisenden von seinem Flug auszuschließen. Das hat das Düsseldorfer Amtsgericht entschieden und einem Reisenden aus Bosau (Schleswig-Holstein) Anspruch auf gut 1400 Euro Entschädigung zugesprochen (Az: 42 C 310/18), wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte.

Am Flughafen in Düsseldorf hatte der Mann noch vor seinem Abflug mehrfach beteuert, „bombig“ im Sinne von „toll“ gemeint zu haben. Mitfliegen durfte er dann aber nicht.

Er hatte einen Flug in den US-Bundesstaat Florida gebucht. Offen blieb, ob die Airline Rücksprache mit den amerikanischen Behörden gehalten hatte. Zum Prozess war kein Vertreter der Airline erschienen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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(dpa)