AfD-Politiker Roland Oberst stirbt an Corona

AfD-Politiker Roland Oberst ist tot. Der Sprecher des AfD-Kreisverbands Baden-Baden/Rastatt starb am zweiten Weihnachtstag im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion. War er nicht geimpft?
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Foto: Michael Kappeler/dpa

AfD-Politiker Roland Oberst ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der Rastatter Fraktionsvorsitzende und Sprecher des AfD-Kreisverbands Baden-Baden/Rastatt starb am zweiten Weihnachtstag mit 68 Jahren im Klinikum Balg.

Der Politiker lag einem Bericht der „Badischen Neueste Nachrichten“ zufolge seit Wochen wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus. Die AfD trauert um ihren Politiker. Zu den Gerüchten, dass Oberst gegen das Coronavirus nicht geimpft sein soll, äußert sich die Partei hingegen nicht.

Am 14. Dezember 2021 hatte jedoch AfD-Kreisrat Volker Kek erstmals bestätigt, dass es Oberst nicht gut gehe. Gleichzeitig hatte er betont, dass auch er sich vorerst nicht impfen lassen wolle. Dies habe nichts damit zu tun, dass er ein Impfgegner sei. Vielmehr ginge es um Nebenwirkungen der Impfstoffe.

AfD-Politiker Bernd Grimmer stirbt am Coronavirus

Zuletzt hatte die impfkritische Haltung des AfD-Politikers Bernd Grimmer für deutschlandweite Schlagzeilen gesorgt. Der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete war am Sonntag vor einer Woche an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das bestätigte seine Frau, Gabriele Germershausen-Grimmer, der Deutschen Presse-Agentur.

Grimmer war auch zuvor drei Wochen lang im Krankenhaus behandelt worden. Der 71 Jahre alte Grimmer saß für den Wahlkreis Pforzheim im Stuttgarter Landtag. In der Vergangenheit hatte sich der Politiker wiederholt kritisch über die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geäußert.

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