Foto: anant thong / Shutterstock.com
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Sie wollte feiern und musste nur wenig später ins Krankenhaus: Zum Auftakt des Münchner Oktoberfestes trennte sich eine Besucherin an einem kaputten Maßkrug ihren kleinen Finger ab.

Wie der Sanitätsdienst Aicher Ambulanz berichtet, habe ein Chirurg das abgetrennte Stück noch auf der Wiesn-Sanitätswache wieder angenäht, ehe die Frau anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verlegt wurde.

Insgesamt mussten Ärzte und Sanitäter schon am ersten Festtag 469 Patienten versorgen, 91 davon wegen Vergiftungserscheinungen, zumeist wohl durch Alkohol. Der erste Patient – ein Mann in Mönchskutte – wurde schon 32 Minuten nach dem Beginn des Bierausschanks wegen zu viel Alkoholkonsums behandelt. Später zeigte sich, dass es sich nicht um einen Ordensmann handelte. Die Kutte sei aber echt gewesen, hieß es.

Tapfer hielten auch Besucher durch, die fast eine halbe Stunde hoch über dem Fest in der Luft hingen: Ein technischer Defekt legte den Riesenpropeller lahm, der die Fahrgäste auf bis zu 55 Meter Höhe befördert. Vor der Wiesn hatte der TÜV Süd alle Fahrgeschäfte eingehend überprüft. Sonst lief das Volksfest entspannt – bis auf die üblichen Vorfälle: Grapschereien, Taschendiebstähle.

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