Polizei Blaulicht Symbolbild
Foto: Jaromir Chalabala/Shutterstock

In Bosnien-Herzegowina sind bei einer Silvesterparty in einem Wochenendhaus acht junge Menschen auf tragische Art und Weise ums Leben gekommen.

Die vier Männer und Frauen im Alter von rund 20 Jahren erlagen einer Rauchgasvergiftung, wie die kroatische Nachrichtenagentur Hina unter Berufung auf die Polizei im bosnischen Kanton Westliche Herzegowina am Freitag berichtete.

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Die acht jungen Leute hatten sich den kroatischen Medienberichten zufolge in das Wochenendhaus in einem Naherholungsgebiet bei Posusje in der westlichen Herzegowina zurückgezogen, um den Jahreswechsel im kleinen Kreis privat zu feiern.

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Die Ursache für die Tragödie in der Gemeinde Posusje im südwestlichen Landesteil wird derzeit noch untersucht. Vergiftungen mit Kohlenmonoxid sind in der Balkanregion generell aber nicht selten. Dazu kann es kommen, wenn das hochgiftige, aber vom Menschen schwer wahrnehmbare Gas aus schadhaften Öfen oder Kaminen strömt.

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Derartige Partys und Feierlichkeiten im privaten Rahmen mit vergleichweise geringer Teilnehmerzahl wurden zum Jahreswechsel diesmal in Bosnien in besonders großer Zahl organisiert. Die Menschen umgingen damit den Lockdown, den die Behörden wegen der Corona-Pandemie verhängt hatten.

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Die vom Staat auferlegten Maßnahmen beinhalten unter anderem das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmern, die Schließung aller Gastronomiebetriebe um 23.00 Uhr sowie eine nächtliche Ausgangssperre von 23.00 bis 05.00 Uhr früh.

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Quelle: dpa