Foto: dpa
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Ein Flugzeugabsturz über bergigem Gelände in Alaska ist für alle elf Insassen glimpflich ausgegangen. Ein Helikopter der US-Küstenwache haben den Piloten und die Passagiere der einmotorigen Propellermaschine in der Wildnis entdeckt und in Sicherheit gebracht, teilte eine Sprecherin mit.

Sie werden in Krankenhäusern behandelt. Der 72-jährige Pilot war am Dienstag von der Prince-of-Wales-Insel im Südosten Alaskas zu der ebenfalls in dem US-Staat gelegenen Stadt Ketchikan unterwegs, als es zum Absturz kam. Auf einer Höhe von rund 610 Metern wurde die Unglücksmaschine an einem Berghang entdeckt.

Die elf Insassen hätten zwar leichte Verletzungen erlitten, seien ansonsten in gutem Zustand, hieß es. „Das Ganze hätte schlimm ausgehen können“, ergänzte eine Sprecherin der Küstenwache, Charly Hengen. „Wir sind dankbar, dass alle am Leben sind und dass wir trotz der Wetterbedingungen schnell an sie herankamen.“ Demnach hatten Einsatzkräfte mit äußerst schlechter Sicht zu kämpfen. Nach Angaben der Fluglinie Taquan Air handelte es sich um einen Charterflug.

Die Unglücksursache sei unklar, die Firma kooperiere mit den Behörden. (dpa)