Foto: Shutterstock/L.Kincaid
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Jahrelang setzte sich ein Kölner für Tempokontrollen vor seinem Haus ein. Weil die Stadt aber nicht reagierte, soll er einen Blitzer aus Holz gebastelt und in seinem Vorgarten aufgestellt haben. Nun steht der Mann wegen Amtsanmaßung vor Gericht.

Wegen einer selbstgebauten Blitzer-Attrappe in seinem Vorgarten steht ein Mann von Montag an (11.30 Uhr) vor dem Kölner Amtsgericht. Er ist wegen Amtsanmaßung angeklagt. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hatte er einen Starenkasten aus Holz gebastelt und vor sein Haus gestellt, um Autofahrer dazu zu bringen, langsamer zu fahren. In der Straße gilt Tempo 30.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers soll sich der Mann zuvor mehrere Jahre lang mit der zuständigen Bezirksvertretung auseinandergesetzt haben, um Geschwindigkeitskontrollen vor seinem Haus durchzusetzen. Weil die Stadt aber nicht reagiert habe, soll er die Sache selbst in die Hand genommen haben.

Bei einer Verurteilung wegen Amtsanmaßung erwartet den Mann eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe.

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  (dpa)