Fahrer stirbt nach Horror-Unfall auf A24 – Lkw-Fahrer auf der Flucht

Auf der A24 in Mecklenburg-Vorpommern ist es in der Nacht zum Mittwoch zu einem schweren Unfall zwischen einem Lastwagen, einem Transporter und einem Pkw gekommen. Der Transporterfahrer starb noch am Unfallort, der Autofahrer verletzte sich schwer.
Unfall Polizei Blaulicht
Ein Polizeiwagen zeigt ein Unfall-Signal an. Foto: Stefan Puchner/dpa
Unfall Polizei Blaulicht
Ein Polizeiwagen zeigt ein Unfall-Signal an. Foto: Stefan Puchner/dpa

Unfallflucht nach einem tödlichen Unfall auf der A24 in Mecklenburg-Vorpommern! Bei dem Zusammenstoß mit zwei Lastwagen ist eine Person gestorben, eine andere wurde schwer verletzt. Nun fahndet die Polizei nach zwei Lkw-Fahrern, die nach dem Crash flüchteten.

Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, ereignete sich der Unfall kurz nach Mitternacht zwischen den Abfahrten Wöbbelin und Hagenow in Richtung Hamburg. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr zunächst ein 34-jähriger Mann mit seinem Transporter und hoher Geschwindigkeit auf einen Lastwagen auf. Der Transporter verlor dabei den Motor, stürzte auf eine Fahrzeugseite und blieb auf der Überholspur liegen. In der Folge fuhr ein 57 Jahre alter Autofahrer in das Wrack des Transporters. Der Autofahrer hatte gerade einen weiteren Lkw überholt und die Unfallstelle wohl zu spät erkannt.

A24: Schwerer Unfall in Mecklenburg-Vorpommern – Fahrer tot

Der 34 Jahre alte Transporterfahrer starb noch am Unfallort. Der Berliner Autofahrer kam mit schweren Verletzungen in eine Schweriner Klinik. Er soll nicht in Lebensgefahr schweben. Ein unbeteiligter Autofahrer auf der Gegenfahrbahn hatte gestoppt und den Unfall gemeldet. Sein Wagen wurde ebenfalls durch Trümmerteile beschädigt.

Die beiden Lkw-Fahrer sollen kurz gestoppt haben, dann aber Richtung Westen weitergefahren sein. Der überholte Lkw müsse mit dem Motorblock des Transporters kollidiert sein und deshalb auch Schäden haben, hieß es. Die Fahndung nach den beiden Brummis blieb zunächst ohne Erfolg. Die A24 blieb bis zum Mittwochmorgen zur Bergung der Unfallfahrzeuge gesperrt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Ein Sachverständiger soll den Unfallhergang, etwa 40 Kilometer vor der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein, genauer untersuchen. Der Sachschaden wurde auf mindestens 120.000 Euro geschätzt.

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dpa