Foto: dpa/Andreas Arnold
Foto: dpa/Andreas Arnold

Es gibt viele Gründe, warum Bahnreisende Verspätungen und Zugausfälle in Kauf nehmen müssen. Hier war es mal ein eher exotischer Auslöser: eine Waffe im Klo. Ob sie runtergespült werden sollte ist nicht überliefert.

Eine Pistole in einer Toilette eines ICE-Zuges hat einen größeren Einsatz am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens ausgelöst. Rund 700 Menschen mussten den Zug verlassen. Eine Reinigungskraft der Bahn habe die Waffe am Samstag an Bord des Zuges auf dem Weg von Dortmund nach München entdeckt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Frankfurt. Der ICE sei daraufhin am Airport-Fernbahnhof gestoppt und geräumt worden.

Zuvor hatte die „Bild“ darüber berichtet. Demnach handelte es sich bei der Pistole um eine Walther PPK (Kaliber: 9 mm). Die Waffe sei nicht geladen gewesen, sagte der Sprecher der Bundespolizei.

Wie sie auf die Toilette gekommen war, war auch am Sonntag noch unklar. Sicherheitshalber wurde der gesamte Zug mit Hilfe von Sprengstoffspürhunden kontrolliert. Die Bundespolizei gab etwas später Entwarnung, weitere gefährliche Gegenstände wurden nicht gefunden.

Die Waffe und ein leeres Magazin wurden sichergestellt. Die meisten der gestrandeten Fahrgäste konnten laut Bundespolizei ihre Fahrt verspätet mit anderen Zügen fortsetzen. Der ICE selbst verließ den Bahnhof schließlich etwa zweieinhalb Stunden später Richtung München.

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!

(dpa)