Foto: shutterstock/Feel Photo Art (Symbolbild)
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Eine eigenartige Entdeckung haben Ärzte in Italien gemacht, die ein 60 Zentimeter langes Sexspielzeug aus dem Rektum eines Mannes zogen, der mit Schmerzen im Krankenhaus vorstellig wurde. Am Ende führte sein Sex-Unfall sogar zu einem medizinischen Fortschritt.

Bei der Geschichte handelt es sich um einen BMJ Case Report. In der Fachzeitschrift „Journal of Clinical Pathology“ berichten Ärzte von ihren außergewöhnlichsten Fällen und erzählen in einem Fallbericht, wie ein Mann, dessen Name nicht genannt wird, peinlich berührt um eine Behandlung im örtlichen Krankenhaus in Niguarda (Italien) bat.

Nach 24 Stunden mit Schmerzen im Darmbereich entschied sich der Mann dazu, ärztliche Hilfe aufzusuchen. Röntgenaufnahmen zeigten den Medizinern, was der Mann schon längst wusste: Ein rund 60 Zentimeter langer Dildo war zuvor in seinem Hintern verschwunden. Versuche, selbst den Dildo aus seinem Rektum zu entfernen seien zuvor gescheitert.

Aufgrund der „Glätte“ und „Länge“ des Dildos versagten alle konventionellen Methoden, als es darum ging, das Sex-Spielzeug aus dem Mann zu entfernen. Die Ärzte waren gezwungen, ein spezielles Werkzeug selbst zu entwickeln: Mithilfe eines Drahtes und eines Katheters bauten sie eine Art Schlaufe, mit der es ihnen möglich war, den Riesendildo aus dem Mann zu ziehen.

Stolz berichtet Dr. Lorenzo Dioscoridi im Fallbericht: „Wir empfehlen diese neue Technik als nützliche Option, um große Fremdkörper aus dem Darm eines Menschen zu entfernen, wenn klassische endoskopische Methoden nicht zum Erfolg führen.“

Ein Happy End für alle Seiten. Der Mann durfte das Krankenhaus noch am selben Tag verlassen.

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