Kurze Freude: 366.000-Euro-Ferrari bei erster Fahrt komplett geschrottet

Auf der A5 bei Gemünden in Hessen hat ein 43-Jähriger am Samstag seinen neuen, komplett individuell gestalteten Ferrari F8 zu Schrott gefahren. Gerade einmal sechs Stunden zuvor hatte er ihn in Empfang genommen. Sein Beifahrer wurde schwer verletzt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 366.000 Euro.
Ferrari F8 Unfall Fulda
Polizei Osthessen

Kurzes Vergnügen: Ein 43 Jahre alter Mann aus Baden-Württemberg hat seinen nagelneuen, 366.000 Euro teuren Ferrari F8 bei der Jungfernfahrt zu Schrott gefahren.

Auf der A5 bei Gemünden in Hessen verlor er am Samstag bei regennasser Fahrbahn die Kontrolle über den 720 PS starken Sportwagen, den er zuvor in Berlin abgeholt hatte und nun nach Hause fahren wollte. Das Auto war mit Sommerreifen ausgestattet.

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Nach ersten Erkenntnissen rutschte der Fahrer wegen nicht angepasster Geschwindigkeit mit dem Wagen zunächst in eine Betonleitwand und krachte dann in eine Leitplanke. Ein Hinterrad des Wagens riss dabei ab und traf auf der entgegengesetzten Spur einen Kleinbus.

Der Beifahrer kam nach dem Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte. Der Fahrer selbst blieb unverletzt. Der Sachschaden liegt bei circa 366.000 Euro. Bei dem Ferrari handelte sich nach Angaben der Polizei um ein Unikat, bei dem von der Sitznaht bis zur Lackierung alles individuell gestaltet worden sei.

dpa