Irgendwann konnte Megan Cullen ihr Schicksal nicht mehr ertragen. Deshalb trennte die 25-Jährige ihren Finger selbst ab. Wie genau, das verrät sie nicht, um andere nicht zur Nachahmung zu animieren.

Vor sieben Jahren hatte sich die Irin in einer Autotür den Finger eingequetscht und litt seitdem unter chronischen Schmerzen. Zwei Operationen blieben wirkungslos, weshalb die junge Frau selbst zur Tat schritt. Ihre ganze Geschichte erzählte sie in der Radio-Sendung „Red FM„.

Mit einem Druckverband habe sie sich den Finger abgeschnürt und die Stelle fein säuberlich desinfiziert. Als der Husarenritt geschafft war, rief die Mutter der 25-Jährigen den Krankenwagen.

Kurios: Ihr wollte gar nicht geholfen werden. „Ich habe den Finger weggeschmissen, damit die Notärzte ihn nicht nehmen und später im Krankenhaus wieder annähen konnten“, erzählt sie. Sie wollte ihn einfach loswerden, also landete er im Mülleimer.

Als die Ärzte die Wunde sahen, konnten sie es nicht fassen. „Sie wussten nicht, wie ich so einen sauberen Schnitt hinbekommen habe“, berichtet Cullen. Zwar habe sie anschließend ein paar Schmerzen gehabt, aber allzu schlimm erging es ihr offenbar nicht.