25-Jährige ist nach schwerem Schwimmunfall zehn Zentimeter kleiner

Eine Runde auf einer Rutsche – Knochenbrüche, sechs Wochen Krankenhaus und ein Körpergrößen-Verlust von zehn Zentimetern waren die Folge für Jennifer Proctor.

Wie viel sind zehn Zentimeter wert? Nein, es geht hier nicht um zwielichtige Angebote für Wachstumshormone. Vielmehr sorgt das Schicksal von Jennifer Proctor für Betroffenheit. Sie hatte in einem Spaßbad auf Mallorca einen schweren Unfall. Die Konsequenz: Sie ist zehn Zentimeter kleiner, als sie es vor dem folgenschweren Unfall war.

Sie wollte Sonne, Spaß und Spektakel, landete aber in der Notaufnahme. Jennifer Proctor flog mit ihrem Partner in den Urlaub nach Mallorca und zu den ersten Aktivitäten, die sie auf der Urlaubsinsel unternahmen, zählte auch ein Besuch im „Aqualand“-Spaßbad in El Arenal.

Spaßbad-Unfall sorgt für Katastrophe

Mit diesem Besuch sollte der Urlaub für die heute 25-Jährige ein jähes Ende nehmen. Denn auf einer Rutsche kam es zu einem schweren Unfall, das berichtet „The Sun“. Mit voller Wucht schlug Proctor im Schwimmbecken auf. Sofort schrie die Engländerin um Hilfe. Denn sie merkte, dass sie körperlich nicht mehr in der Lage war, zu schwimmen und sogar das Ertrinken drohte.

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Sie konnte zwar gerettet werden, musste dann aber sofort in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Was folgte, waren erschütternde Neuigkeiten – sie hatte eine Vielzahl an Frakturen erlitten. Darüber hinaus musste eine Not-OP eingeleitet werden, weil sie schwerwiegende Verletzungen an der Wirbelsäule davongetragen hatte.

Job weg, zehn Zentimeter weg – nun will das Opfer 600.000 Euro

Durch die Operation konnte Proctors Zustand zwar stabilisiert werden, insgesamt musste sie aber sechs Wochen in dem Krankenhaus auf Mallorca verbringen. Und trotz der langwierigen Behandlung hat sie seitdem mit Folgenschäden zu kämpfen. Genauer gesagt ist sie durch den Unfall regelrecht geschrumpft. Aufgrund der Verletzung an der Wirbelsäule hat Proctor an Körpergröße verloren – sie sagt, es sei ein Unterschied von zehn Zentimetern.

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Der Unfall und die daraus resultierende Krankenhaus-Odyssee ereigneten sich 2019. Bis heute kämpft Proctor aber nicht nur mit den Folgen, sondern auch für eine Entschädigung. Sie hat die Betreiber des Spaßbades auf Schadensersatz verklagt – unter anderem, weil sie in der Folge des Unfalls ihren Job aufgeben musste. Wie das Portal „Ladbible“ berichtet, fordert Proctor umgerechnet rund 600.000 Euro. Der Fall soll nun am High Court in London verhandelt werden.