Foto: Monika Gruszewicz / Shutterstock.com (Symbolfoto)
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Wahnsinn: Mit seinem Taxifahrer Mahmoud M. ist der Österreicher Jürgen P. um die halbe Welt gereist – und hat sich dann aus dem Staub gemacht, als der Zahltag gekommen war. Nun wurde der 40-Jährige in Mexiko verhaftet und sitzt inzwischen im österreichischen Innsbruck in Untersuchungshaft. Auf 18.000 Euro hatten sich die Fahrtkosten belaufen.

In Monte Carlo startete die Reise im Oktober vergangenen Jahres, von dort ging es über Nizza, Brüssel, London und Zilina (Slowakei) nach Bad Münstereifel. Anschließend kehrten die beiden nach London zurück, wo die Zahlung fällig geworden war. P. behauptete jedoch, das Geld auf einer Bank in Mexiko deponiert zu haben. Dort angekommen, machte sich der mutmaßliche Betrüger aus dem Staub.

„Österreichische Zielfahnder spürten ihn im Urlaubsziel Cancún in Mexiko auf“, bestätigt der Sprecher des österreichischen Bundeskriminalamtes, Vincenz Kriegs-Au gegenüber der „Bild“. Informationen der „Kronen-Zeitung“ zufolge soll P. übrigens mit Investbetrügereien bislang etliche Opfer schon um 700.000 Euro geprellt haben.