Rettungswagen Krankenwagen
Foto: Marcel Kusch/dpa

Ein 17-Jähriger ist in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) bei einer Foto-Aktion ums Leben gekommen. Er wollte sich auf dem Kofferraum eines Autos sitzend aufnehmen lassen.

Doch dann geschah das Unglück. Der 18 Jahre alte Fahrer, ein Bekannter des Jugendlichen, sei zunächst langsam losgefahren und habe dann den Wagen beschleunigt, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der 17-Jährige sei dabei auf den Asphalt gestürzt und habe sich lebensgefährlich verletzt. Der Unfall passierte am Sonntagabend – am Montagabend sei der junge Mann in einer Klinik gestorben hieß es.

Unfälle mit Todesfälle werden weniger

In Deutschland kommt es häufig zu Verkehrsunfällen mit Todesfolge, jedoch ist der Trend deutlich rückläufig. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist 2019 laut ADAC gegenüber dem Vorjahr um 229 Personen beziehungsweise 7,0 Prozent auf 3046 zurückgegangen. Dies ist der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1953. Der bisherige Tiefststand wurde 2017 mit 3180 Verkehrstoten registriert.

Am stärksten ging die Zahl der getöteten Nutzer von Krafträdern, also Motorrädern, Mopeds und Motorrollern, zurück (minus 12,4 Prozent), gefolgt von den Insassen von Lkw (minus 12,6 Prozent). Ebenfalls weniger Tote (minus 9,0 Prozent) gab es bei Fußgängern.

Polizeilich erfasste Unfälle nehmen zu

Auch die Entwicklung bei den Unfällen mit Personenschaden (gezählt wurden 300.143) war im Jahr 2019 durchaus erfreulich, weil rückläufig: Diese gingen gegenüber 2018 um 2,8 Prozent zurück. Die Zahl der Verletzten reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent auf 384.320 Personen.

Leicht zugenommen haben hingegen die polizeilich erfassten Verkehrsunfälle. 2019 stieg die Anzahl dieser im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 2.685.661 an. Bei 88,8 Prozent aller Unfälle blieb es dabei jedoch beim Sachschaden.

Quelle: mit Agenturmaterial der dpa