17-Jährige stirbt ungeimpft an Corona! Familie versuchte vergeblich, sie von Impfung zu überzeugen

Ihre Familie wollte, dass sich eine 17-Jährige gegen Corona impfen lässt. Sie blieb stur, erkrankte – und starb an Corona. Ihr Vater will nun Teenager von der Impfung überzeugen.

Kennedy Stonum hatte ihr Leben noch vor sich, doch Covid-19 beendete es jäh. Ihre Familie trauert um den Verlust der 17-Jährigen. Sie hatte bis kurz vor ihrem Tod noch versucht, sie von einer Impfung zu überzeugen. Kennedy aber blieb stur und entschied sich, umgeimpft zu bleiben.

Über den Tod seiner Tochter sprach Kennedys Vater Lee nun mit dem US-Sender „CBS“. Er bestätigte, dass Kennedy an den Folgen einer Corona-Erkrankung starb. Sie habe keine Vorerkrankungen gehabt und hätte somit geimpft werden können. Allerdings entschied sie sich gegen diesen Schritt – zum Unverständnis ihrer Familie.

>> Kind (2) braucht dringend Herz-OP, doch Eltern wollen nur Blut von Ungeimpften <<

17-Jährige fühlte sich „unzerstörbar“

Über das Impf-Thema sagt der Vater der Verstorbenen: „Meine Frau und ich, auch ihre Großmutter, wir haben sie alle gebeten. Ich denke, wie die meisten Teenager hat sie sich einfach unzerstörbar gefühlt. Ich weiß, dass ich das in dem Alters auch gedacht habe. Sie wusste nicht genug über Impfungen. Sie wusste aber genug über das Virus und die Risiken, die es mit sich bringt.“

Nachdem Kennedy an Corona erkrankte, habe es eine Reihe von Folgeerkrankungen gegeben, mit denen sie zu kämpfen hatte. So erkrankte sie etwa an MIS-C , einem multisystematischen Entzündungssyndrom, das immer wieder bei Covid-Patienten im Rahmen einer Infektion auftritt. Zudem habe sie mit einer Immunerkrankung zu kämpfen gehabt, durch die Zellen in ihrem Körper angegriffen wurden.

„TikTok und YouTube keine Informationsquellen“

Vier Stunden vor dem Tod ihrer Tochter verständigten die Mitarbeiter des „Los Angeles Children’s Hospital“ die Eltern, dass sich der Zustand der 17-Jährigen verschlechtert hatte. Diese machten sich daraufhin auf den Weg ins Krankenhaus, wo sie letztlich am Freitagmorgen miterleben mussten, wie ihr Kind verstarb.

>> 46-Jährige stirbt zwei Tage nach Corona-Diagnose – Ehemann darf nicht zu seiner verstorbenen Frau <<

Nun will Kennedys Vater dabei helfen, dass auch Minderjährige besser über die Corona-Impfung informiert werden. „Ich will ihnen mitteilen, dass sie der Wissenschaft vertrauen können. Dazu will ich ihnen sagen, dass YouTube und TikTok nicht die Mittel sind, um sich zu informieren.“