Foto: Facebook/Jessica Share
Foto: Facebook/Jessica Share

Eine Frau aus den USA hat über ein Jahrzehnt nach der Geburt ihrer Tochter ihren einstigen Samenspender kennengelernt – und sich Hals über Kopf in ihn verliebt.

Dank einer anonymen Samenspende erfüllten sich Jessica Share und ihre damalige Lebensgefährtin vor fast 14 Jahren ihren lang gehegten Kinderwunsch: Tochter Alice kam im Jahr 2005 zur Welt. Zehn Jahre später ging Shares Beziehung in die Brüche, kurz darauf bekam Alice von ihrer Großmutter einen DNA-Test geschenkt.

Gemeinsam machten sich Mutter und Tochter, die in Seattle leben, auf die Suche nach dem biologischen Vater. Mithilfe des DNA-Analyse-Portals „23andme“ machten sie einen Mann ausfindig: Aaron Long, für dessen Samen sie sich beim Besuch einer Samenbank im Jahr 2004 gemeinsam mit ihrer damaligen Freundin entschied.

Tochter Alice nahm Kontakt mit ihrem biologischen Vater auf und auch Mutter Jessica lernte Long kennen – und offenbar hat es zwischen beiden ziemlich schnell gefunkt. „Es fühlt sich an, als würde ich in einem Science-Fiction-Film leben“, beschreibt Share ihre neue Beziehung im Gespräch mit „Good Morning America„.

Mittlerweile wohnen alle drei gemeinsam unter einem Dach. Dass Long noch sieben weitere Kinder im näheren Umkreis von Seattle hat, stört Share nicht. Long, der in den 90ern regelmäßig zur Samenspende ging, fällt es schwer, die Anzahl seiner Kinder zu beziffern: „Ich habe ein bisschen herumgerechnet und bin auf maximal 67 gekommen“, sagt er, „aber es ist schwer zu sagen.“

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