Teil 2: Shopping-Tour durch Tokyo

100 Dinge, die man in Japan tun sollte

Teil 2: Shopping-Tour durch Tokyo: 100 Dinge, die man in Japan tun sollte Teil 2: Shopping-Tour durch Tokyo: 100 Dinge, die man in Japan tun sollte Foto: Daniel Hecht

In unserem zweiten Teil der Serie "100 Dinge, die man in Japan tun sollte", dreht sich alles rund ums Thema "Shopping": Wir zeigen euch einige der coolsten Einkaufsstraßen, der schönsten Shopping-Tempel und auch einiger eher kurioser Möglichkeiten, euer sauer verdientes Geld im Land der aufgehenden Sonne zu lassen.

100 Dinge, die man in Japan tun sollte? Da haben wir uns einiges vorgenommen! Bereits im ersten Teil unserer Serie haben wir euch auf die höchsten und besten Aussichtsplattformen mitgenommen, um das Land im fernen Osten richtig wahrnehmen zu können.

Diesmal wollen wir uns auf Tokyo konzentrieren, denn eines ist sicher: Die Metropole bietet in seinen unzähligen Bezirken mehr als genug Gelegenheiten seine Geldbörse ordentlich zu plündern und mit dick gepackten Tüten nach Hause zu pilgern.

Anfangen wollen wir mit einer praktischen Übersichtskarte: Gelbe Einkaufstaschen markieren grob unsere 10 liebsten Einkaufsviertel in Tokyo, violette Einkaufswagen einige der Top-Adressen zum eifrigen Shopping.

Ginza Shopping Guide

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Um es einfach auszudrücken: Ginza ist so etwas wie die Düsseldorfer Kö in Tokyo, eine Aneinanderreihung edler Boutiquen, eingebettet in eine Kulisse aufwendig dekorierter Hochhäuser. Die Hauptachse des weitläufigen Gebiets verläuft über die Chūō-dōri - am Wochenende wird die ansonsten stark befahrene Straße für den Verkehr gesperrt und verwandelt sich in eine riesige Fußgängerzone. Dank ihrer Popularität ist das Wort "Ginza" mittlerweile in ganz Japan ein Synonym für "Einkaufsstraße".

Häufigstes Foto-Motiv ist das Kaufhaus Wakō samt seiner großen, weißen Uhr an der Spitze - eine Reminiszenz an den Hattori Uhrenturm, der hier von 1894 bis 1921 stand. Wakō ist bekannt für seinen Schmuck, seine Uhren, sowie Porzellanwaren, Schokolade und Handtaschen.

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Nebenbei finden sich in Ginza einige große Mode-Label wieder: Der Abercrombie & Fitch Flagship StoreLouis VuittonGucci, der Apple Store und Zara locken zum ausgiebigen Marken-Shoppen - und das sicher alles andere als günstig. Seit April 2017 ganz vorne mitmischen tut auch das brandneue Einkaufszentrum "Ginza Six" (hier findet ihr die Homepage), welches stolze 241 Läden unter seinem Dach vereint. Im 13. Stock findet sich unter freiem Himmel der "Ginza Six Garden" als neue Ruhe-Oase.

Weitere Shopping-Tipps im Schnellvorlauf:

  • 100% ChocolateCafé - Lust auf Schoki? Dann solltet ihr unbedingt hier vorbeischauen! (Homepage)
  • Ginza Natsuno - Wer gerne mit Stäbchen isst und noch ein cooles Souvenir abstauben will, ist im Natsuno goldrichtig: Über 2500 verschiedene Arten von Essstäbchen werden hier verkauft.
  • Hakuhinkan Toy Park - Einer der kultigsten Spielzeug-Läden in ganz Tokyo begeistert mit einer tollen Aufmachung inklusive Wendeltreppe mit rotem Teppich und Ausstellerboxen gleich vor dem Eingang. Die Auswahl ist riesig. (Homepage)
  • Ginza Kikusui - Tabak, Pfeifen und alles rund ums Thema "Rauchen"
  • Mitsukoshi - Neben dem bereits erwähnten "Wakō" das zweite, große Kaufhaus in Ginza.
  • Shiseido - Für Frauen, die auf Kosmetik stehen. Diese können hier sicher einen ganzen Tag verbringen.
  • Sanrioworld Ginza - "Hello Kitty"-Fans, bitte hier entlang!
  • Kyobunkan - Eine niedliche Bücherei mit Schwerpunkt auf Kinderbüchern.
  • Uniqlo - Style pur, und das auf 12 Etagen und über 53.000 Quadratmetern.
  • Laox - Eine der Ketten in Japan, in der Touristen zollfrei einkaufen dürfen. Reisepass nicht vergessen!
  • Tokyu Hands - Der klassische "DIY"-Store, ganz ähnlich wie die hierzulande bekannten Ketten von Strauss oder Depot.

Yanaka Shopping Guide

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Das genaue Gegenteil vom Hochglanz-Edel-Shopping auf der Ginza erwartet euch in Yanaka: Das eher kleine Viertel nördlich von Ueno bietet euch einen nostalgischen Trip zurück in die Zeit, in der es noch nicht an jeder Ecke irgendwelche Leuchtreklamen und riesigen Lautsprecher gab. Hier kann man beim Bummeln zwar keinen ganzen Tag verbringen, wohl aber entspannte ein bis zwei Stunden.

In den vielen kuriosen Läden an der Yanaka Ginza erwartet euch Street Food, jede Menge japanische Süßigkeiten, Kimonos, Schuhe, Töpferwaren und so einige hübsche Mitbringsel. "Jugendlich" ist das ganze sicher nicht, eher ältere Menschen dürften die kuriose Einkaufsstraße zu schätzen wissen. Auch Fotografen freuen sich über viele dankenswerte Motive.

Yanaka ist am besten über den Bahnhof "Nippori" erreichbar - und bietet euch dazu noch einen schönen Spaziergang. Tipp: Nach dem Ausflug an die Einkaufsstraße geht es über den wunderschönen Yanaka Friedhof ins südlich gelegene Ueno - hier landet ihr dann gleich beim angesagten Touri-Hotspot inklusive National-Museum, dem Tokyo Metropolitan Art Museum, sowie dem ausladenden Ueno Park (inklusive Zoo). Und der Ueno Bahnhof ist auch nicht weit - hier kann der Shopping-Trip gleich weitergehen! Unbedingt bei Sonnenschein genießen!

Ueno Shopping Guide

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Mit dem riesigen Ueno-Park bietet dieses Viertel nicht nur viel Grün, sondern beinahe genauso viele Shopping-Anreize: Gleich am Bahnhof findet sich der riesige Spielzeug-Laden Yamashiroya, der euch auf etlichen Etagen mit knuffigem Merchandise, Anime-, Manga- und Comic-Figuren, sowie einer eigenen "Ghibli"-Abteilung die Nerd-Moneten aus der Tasche zieht.

Gleich nebenan befindet sich das Tor zur "Ameya Yokocho", oder kurz "Ameyoko": Die quirlige Einkaufsstraße verläuft parallel zu den Gleisen der höher gelegenen Yamanote-Line und erstreckt sich einene halben Kilometer vom Bahnhof Ueno bis zum Bahnhof Okachimachi. Schuhe, Klamotten und Style-Accessoires kommen hier meist recht günstig in die Einkaufstasche. Multimedia-Fans finden darüberhinaus gleich am Bahnhof Ueno eine riesige Filiale von Yodobashi Camera.

Asakusa Shopping Guide

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Asakusa ist gleich für zwei große Touri-Spots bekannt: Der Asahi Beer Tower ("Asahi" ist eine der bekanntesten Brauereien in Japan) samt seiner "goldenen" Schaumkrone, alias "kleiner Kringel-Kackhaufen", sowie der weltweit bekannte Asakusa Schrein, inklusive dem Hozomon Tor.

Wer durch das weiter südlich gelegene Kaminarimon Tor schreitet, landet auch gleich auf der wohl wichtigsten Einkaufsmeile in Asakusa: Die bis zum Tempel verlaufende Nakamise Shopping Street bietet euch unzählige Souvenirläden, sowie Süßigkeiten und Backwaren.

Ansonsten ist Asakusa in Sachen "Shopping" eher ein Ort, den man meiden sollte: Insbesondere die Einkaufszentren wie das "ROX" sind an Häßlichkeit kaum zu überbieten. Viele der Straßenzüge im Westen versprühen dabei das Flair der frühen 80er Jahre - was in diesem Fall nichts positives ist.

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Erwähnenswert bleibt die "Küchen Straße" Kappabashi-dori, welche sich weit im Westen von Asakusa befindet - lasst euch besser den Weg zeigen, denn im Labyrinth der kleinen Straßen verirrt man sich als Tourist sehr schnell. Auf der Kappabashi-dori findet ihr dann einige der besten Adressen in Tokyo, um an scharfe Messer und Töpferwaren, sowie jede Menge Porzellan zu kommen. Vorsicht: In einigen der extrem kleinen Läden fühlt man sich als "dicker Europäer" schnell wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen.

Ikebukuro Shopping Guide

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Das im Nordwesten Tokyos gelegene Viertel erstreckt sich sowohl westlich, als auch östlich vom riesigen Hauptbahnhof. Gleich am Bahnhof findet ihr zwei der größten Einkaufshäuser in Japan, welche praktisch nebeneinanderliegend im steten Clinch sind: Tobu (West-Exit) und Seibu (Ost-Exit). In jedem der beiden Kaufhäuser lassen sich problemlos mehrere Stunden verbringen - wenn ihr denn primär auf der Suche nach Klamotten seid. In die gleiche Kerbe wie Tobu und Seibu schlägt das im Westen von Ikebukuro, nur einen kurzen Fußmarsch vom Bahnhof entfernte Marui-Kaufhaus.

Der riesige Sunshine City Komplex im Osten liegt rund 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt und ist das Shopping-Prunkstück von Ikebukuro: Im 240 Meter hohen Wolkenkratzer finden sich unzählige Shops, ein Toys'r'us, jede Menge Restaurants, ein Planetarium, ein Aqua-Zoo (oberstes Stockwerk!) und ein Indoor Theme Park namens Namja Town. Auf der offiziellen Homepage könnt ihr euch von dem riesigen Komplex bereits ein gutes Bild machen.

Fans elektronischer Waren (Kameras, Computer) und von Videospielen werden in Ikebukuro ebenfalls glücklich: Eine der größten Elektronikketten in Japan, Bic Camera, hat seinen Flagship-Store gleich am Ost-Ausgang des Bahnhofs. Ebenfalls fußläufig erreichbar ist der Bic Camera Outlet-Store, sowie eine eigene Filiale westlich vom Hauptbahnhof - hier werden insbesondere Gamer im obersten Stockwerk fündig.

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Last but not least gilt Ikebukuro als Paradies für Otakus, bzw. Anime-, Manga- und Cosplay-Fans: Etwas oberflächlich sagt man "Ikebukuro ist für weibliche, Akihabara für männliche Nerds". Das mag allen voran daran liegen, dass die hiesigen Manga- und Anime-Läden ihren Fokus verstärkt auf Themen legen, die eben das feminine Geschlecht ansprechen - was aber definitiv nicht bedeutet, dass nicht auch Männer hier glücklich shoppen können. Zu den wichtigsten Anime-Adressen in Ikebukuro gehören: Mandarake, Lashinbang und der 9 Stockwerke hohe Animate-Tempel.

Shinjuku Shopping Guide

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Es ist praktisch unmöglich alle Shopping-Adressen in Shinjuku zusammenzufassen: Das von Wolkenkratzern dominierte Herz von Tokyo schlägt in einem Pulsschlag, bei dem Europäer schnell echtes Herzrasen bekommen. Alleine der gigantische Bahnhof, der bis heute als einer der weltweit am meisten frequentierten Bahnhöfe gilt, verursacht mit seinen 200 (!) Ausgängen schnell Kopfschmerzen.

Grundsätzlich gilt: Westlich vom Bahnhof schlagt ihr euch durch ein riesiges Elektronikviertel, in dem vor allem Kamera- und Foto-Fans auf ihre Kosten kommen. Weiter im Westen geht's dann in das nur von wenigen Einkaufsmöglichkeiten gesäumte Wolkenkratzer-Viertel. Im Osten des Bahnhofs dagegen liegt der Hauptaugenmerk für alle Touristen, die gerne shoppen wollen.

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Bereits rund um den Bahnhof befinden sich einige der größten Kaufhäuser: Lumine, der Odakyu Department Store, Mylord und Keio sind nur einige der Top-Adressen. Tipp: Die Mosaic-Street verbindet West- mit Süd-Shinjuku und bietet zahlreiche, meist hochpreisige Läden und Restaurants.

Im östlich gelegenen Isetan Kaufhaus könnt ihr - wenn ihr euch nicht verlauft - einige der besten europäischen und japanischen Süßwaren in der ganzen Stadt einkaufen.

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Am südlichen Zipfel des Bahnhofs findet ihr den Takashimaya Times Square und im angrenzenden Kinokuniya Book Store (auch eine gute Adresse für Manga- und Comic-Fans!), sowie bei Tokyu Hands könnt ihr den Shopping Rausch gleich fortführen. Tipp: Ganz oben findet ihr einige gute Restaurants mit tollen Blick über die Stadt - meist sogar unter freiem Himmel.

Shibuya Shopping Guide

Tokyo Shopping (11) - image/jpeg Willkommen im Viertel mit der weltberühmten "Kreuzung", alias "Shibuya Crossing", gerüchteweise die belebteste und meist frequentierte Kreuzung der Welt. Gleich am Bahnhof gelegen bekommt ihr hier schon einmal einen guten Eindruck des pulsierenden Viertels, welches seinen jugendlichen Charme bis heute beibehalten konnte.

Ob edle Boutiquen,kleine und große Plattenläden, kuriose Comic-Shops oder riesige Kaufhäuser - am prominentesten wohl das Wahrzeichen von Shibuya, das "109", hier findet garantiert jeder etwas!

Einige Tipps im Schnellvorlauf:

  • Disney Store - Gleich der Eingang des Disney Stores in Shibuya lässt gepflegte Prinzessinnen-Atmosphäre aufkommen.
  • Shibuya Hikarie - Das 34 Stockwerke umfassende Gebäude liegt am östlichen Ende vom Bahnhof und bietet euch unzählige Shops und ein Kino.
  • Disk Union Record Vinyl Shop - Auf der Suche nach Platten? Dann seid ihr hier richtig!
  • Face Records - Unglaublich charmanter Shop für alle Vinyl-Freunde
  • Mandarake - Der beste Platz um in Shibuya kultigen Nerd-Kram zu shoppen: Mangas, Animes, Figuren und Merchandise gibt's hier in rauen Mengen!
  • One Piece Mugiwara Store - Pflichtbesuch für alle One-Piece-Fans!
  • Tokyu Hands - 8 Stockwerke vollgepackt mit Health & Beauty, Küchen-Accessoires, Home Décor, Taschen, Reisezubehör, Handy-Goodies und vielen anderen Dingen.
  • Tower Records - Die Top-Adresse für alle Musik-Fans.

Harajuku Shopping Guide

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Vom Bahnhof Harajuku aus öffnet sich der Stadtteil nach Osten in gleich zwei der populärsten Einkaufsstraßen in Tokyo: Die edle, von Style-Boutiquen umringte Omotesando, sowie die hippe und leicht skurrile Takeshita Street - das Aushängeschild des Viertels.

Schnäppchenjäger dagegen markieren sich den ersten, dritten und fünften Sonntag im Monat im Kalender: Dann findet in Harajuku ein riesiger Flohmarkt statt, der insbesondere bei gutem Wetter mehr als einen Blick wert ist.

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Tipp: Wer vom Bahnhof kommend die Omotesando auf der rechten Seite hinabflaniert, sollte sich nach dem riesigen Spielzeugladen "Kiddy Land" gleich rechts halten: Hier beginnt die bis weit hinab ins südlich gelegene Shibuya führende Cat Street, ein buntes Labyrinth aus kleinen Mode-Boutiquen und jeder Menge liebenswerter Shops. Hier kommt ein wenig holländisches Outlet-Feeling auf!

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Weitere Tipps:

  • Daiso - Der wohl populärste 100-Yen-Shop (alias "1-Euro-Laden") in ganz Tokyo liegt gleich am Einfang der Takeshita Street, kurz hinter Mäcces auf der linken Seite.
  • Cute Cube - Das charmante "Mini"-Einkaufscenter mit vielen Shops der Marke "Hauptsache süß und knuffig" findet ihr zum Ende der Takeshita Street auf der rechten Seite.
  • Oriental Basar - Mit einer der größten und wichtigsten "Mitbringsel"-Läden in Tokyo. Perfekt für alle Touristen, die noch auf der Suche nach japanischen Kimonos, Holzschuhen, Samurai-Rüstungen und hübschen Wandmalereien sind. (Homepage)
  • Toy Sapiens - Für alle Retro-Fans einen Blick wert: Hier gibt es teils uralte Spielzeugfiguren zu kaufen.

Akihabara Shopping Guide

Tokyo Shopping (10) - image/jpeg Akihabara (umgangssprachlich "Akiba") ist das bekannteste Elektronik-Viertel der Welt, ein ganzer Stadtteil, der sich alleine um Themen wie Videospiele, jede Menge Elektro-Zeux, sowie Mangas und Animes dreht. In dieses grelle Labyrinth abzutauchen und sich darin zu verlieren ist dabei durchaus spaßig - streicht erstmal alle Karten aus eurem Kopf und erforscht Akiba nach eigenem Gusto.

Viele der ansässigen Shops haben ihre Soundanlagen gleich draußen aufgehängt und beschallen damit die Straßen. Der Lärm von Pachinko-Hallen gleicht dem Soundtrack einer Großbaustelle in Berlin Mitte, und dann wären da noch die lustigen Japaner mit Umhänge-Werbeschildern und Megaphonen, die Ihre Angebote - ähnlich wie auf einem türkischen Basar - auf die Straße krakeelen.

Tipp: Jeden Sonntag werden die Straßen von Akihabara für den Verkehr gesperrt und verwandeln sich in eine kunterbunte Bühne für Cosplayer. Ein Spektakel, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Ansonsten sind das hier drei gute Punkte, welche ihr euch in Akiba mal näher anschauen solltet:

  • Yodobashi Camera - Shopping-Tour auf acht Stockwerken, vollgepackt mit Kameras, Fernsehern, Massage-Sitzen (perfekt für gestresste Touristen!), Uhren, PC's, Laptops, Handys, Videospielen und Capsule-Automaten, aus denen man anstelle von Kaugummi kleine Figuren zu so ziemlich jedem bekannten Anime, Manga und Videospiel ziehen kann.
  • Super Potato - Das Mekka für Retro-Gamer vereint Konsolen und eine Retro-Arcade auf mehreren Stockwerken. Die Regale sind vollgepackt mit Retro-Modulen und bis zur Decke gestapelten Konsolen, egal ob NEO GEO, PC-Engine, SEGA Saturn, PlayStation, Famicom oder obskurer Handheld, egal ob mit Verpackung oder ohne, die Geldbörse ist schneller leer, als der wenig geübte Spieler den “Game Over”-Bildschirm bei Mega Man erblickt.
  • Trader - Wer sich nicht davor fürchtet "gebrauchte" Waren zu kaufen, findet hier das ein oder andere Schnäppchen.

Odaiba Shopping Guide

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Das auf einer vorgelagerten Insel liegende Vergnügungsviertel "Odaiba" bietet euch gleich fünf große Einkaufszentren, in denen sich bequem ein ganzer Tag verbringen lässt. Alternativ legt ihr euch bei schönem Wetter an den künstlichen Sandstrand mit Blick auf die Rainbow Bridge.

Der vollautomatisierten Yurikamome-Line folgend, kommt ihr zuerst an den DECKS (Homepage) vorbei, die euch ein riesiges Kino und unzählige Shops zum Schmökern und Einkaufen bieten. Nebenbei tobt ihr euch im Indoor-Vergnügungspark "Joypolis" aus.

Gleich nebenan führt Aquacity (Homepage) den Shopping-Wahnsinn fort: Toys'r'us, ein Disney Store, Flying Tiger Copenhagen, Daiso und unzählige Marken-Shops wie Puma, Adidas, Lacoste, Oakley, Tommy Hilfiger, Gap und Rockport warten auf eure Kreditkarten.

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Noch immer nicht genug? Diver City Tokyo (Homepage) ist einen kleinen Fußmarsch nach Süden entfernt und bietet euch ebenfalls unzählige Möglichkeiten zum Shoppen. Last but not least kommt etwas weiter entfernt noch die Kombo aus "Palette Town" und "Venus Fort" auf euch zu: Ein italienisch angehauchtes Indoor-Einkaufszentrum und der nebenan liegende Freizeitpark inklusive kultigem Riesenrad machen den Tag auf Odaiba komplett.

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