360-Grad-Video aus der Kunstakademie

Auf der Suche nach dem neuen Beuys

360-Grad-Video aus der Kunstakademie: Auf der Suche nach dem neuen Beuys 360-Grad-Video aus der Kunstakademie: Auf der Suche nach dem neuen Beuys Foto: RP/Andreas Krebs
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Beim traditionellen Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf zeigen die Studierenden ihre Semesterabschluss-Arbeiten. Dafür verwandeln sie die Ateliers in Ausstellungsräume. Wir zeigen die schönsten Arbeiten im 360-Grad-Video.

Der Rundgang geht am Mittwoch offiziell los. Dann können sich Besucher bis Sonntag, 19. Februar, jeden Tag zwischen 10 und 20 Uhr ansehen, was die Kunststudenten in Düsseldorf geschaffen haben.

Der Eintritt zum Rundgang ist frei. Allerdings müssen Besucher besonders am Wochenende mit langen Schlangen rechnen. Denn der Rundgang ist beliebt und zieht jedes Jahr Tausende an - schließlich könnte unter den Studenten ja der nächste Gursky oder Beuys sein.

Tag der offenen Ateliers 2017 Rundgang durch die Kunstakademie Düsseldorf 12 Fotos

Wer lieber vom Rechner oder vom Smartphone aus die Talente sichten möchte: In unserem 360-Grad-Video kann man sich durch fünf Räume der Kunstakademie bewegen.

>>Hier geht es zum 360-Grad-Video<<

(Anmerkung: Um den Film zu sehen, muss auf dem Computer die aktuelle Version von Chrome, Opera, Firefox oder dem Internet Explorer installiert sein. Auf mobilen Geräten sollte die aktuellste Version von YouTube benutzt werden. Der Safari-Browser für Mac und iPhone unterstützt die 360-Grad-Videos nicht. Wer den Film auf dem iPhone sehen will, muss ihn über die YouTube-App aufrufen. Um sich im Raum umzusehen, müsst ihr nur euer Smartphone in die entsprechende Richtung halten. Am Rechner klickt und zieht ihr mit der Maus im Videofenster - dann ändert sich die Blickrichtung.)

360-Grad-Rundgang in der Kunstakademie Fünf der Räume im Video 360-Grad-Rundgang in der Kunstakademie

Zu sehen gibt es unter anderem Malereien, Videokunst, Installationen, Skulpturen und Fotografien. Die Schüler des Objektkünstlers Martin Gostner haben sich im Erdgeschoss zusammengetan und sich gegenseitig kuratiert. "Es macht schon Spaß zu sehen, was die anderen in dem Semester gemacht haben", sagt Studentin Alesha Klein. "Dieser Raum ist eine Gruppenarbeit. Wir haben die Objekte zusammen ausgesucht und dann überlegt, wie wir sie stellen."

Im vielen Räumen im ersten Stock dominieren die Malereien. Benjamin Rayher aus der Klasse von Siegfried Anzinger hat an "seiner Wand" seine Abschlussarbeiten ausgestellt. Er freut sich schon auf die vielen Besucher des Rundgangs: "Die sollen ruhig Fotos von meinen Arbeiten machen." Der Kunststudent malt vor allem Personen – Freunde, Familie, aber auch Schauspieler oder Charaktere. Dabei geht es ihm vor allem um den Ausdruck.

Gegenüber an der Wand hängen die Abschlussarbeiten von Benjamins Kommilitonin Ricarda Giefer: "Normalerweise haben wir vor dem Rundgang Hilfe und wählen die Werke, die wir zeigen, zusammen mit dem Professor aus. Bei der Abschlussprüfung macht man das üblicherweise aber alleine." Bei ihren Werken liegt der Fokus auf malerischen Aspekten wie Komposition und Farbe, weniger auf dem Motiv selbst. Trotzdem hat sie sich für ihren Abschluss ein ganz persönliches Thema ausgesucht: "Meine Bilder zeigen Tätowierszenen. Das Ganze hat sich dann verselbstständigt zu Szenen, die eine Geburt zeigen. Ich bin Mutter geworden."

Quelle: RPO