Dschungelcamp 2015

Walter, Sara, Angelina & Co.: Wie gut ist die neunte Staffel bisher?

Dschungelcamp 2015: Walter, Sara, Angelina & Co.: Wie gut ist die neunte Staffel bisher? Dschungelcamp 2015: Walter, Sara, Angelina & Co.: Wie gut ist die neunte Staffel bisher? Foto: Pablo Garcia Saldaña
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Seit fünf Tagen lockt das Dschungelcamp 2015 jeden Abend etwa sechs Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Zeit also, einmal ein erstes Fazit zu ziehen - wie gut ist die neunte Staffel mit Walter Freiwald, Sara Kulka, Angelina Heger und Co.?

Die Redakteure von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" dürften so langsam noch mehr ins Schwitzen kommen, als sie es beim australischen Klima eh schon tun müssten. Die neunte Staffel will einfach nicht in Fahrt kommen. Da half auch das kleine Psycho-Spiel, das man sich für Dienstagabend ausgedacht hatte, leider nur wenig. "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!": Sechs Dinge, die wir uns für das Dschungelcamp 2015 wünschen "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" Sechs Dinge, die wir uns für das Dschungelcamp 2015 wünschen Zum Artikel » Hier sollten die Campbewohner sich selbst nach Attraktivität und Bekanntheitsgrad ordnen - einziges Streitthema: Wer ist bekannter, Maren Gilzer oder Walter Freiwald? Wer unter Dreißig ist, kannte wohl beide vorher nicht, da machen wir uns nichts vor.

Der TV-Opa scheint ohnehin der einzige Camper zu sein, dessen Gage sich gelohnt hat. Er hat in seinem Leben nach eigenen Angaben ja eh schon jeden Job mit Bravour gemeistert und scheint auch die Spielregeln des Dschungelcamps verstanden zu haben - wenn gar nichts mehr geht, Unterhose vergessen und schrumpliges Geschlechtsteil vor laufender Kamera baumeln lassen oder unsympathisch cholerisch sein.

Kein Zündstoff bei den Kandidaten

Bei den anderen "Stars" ist tote Hose. Aurelio entpuppt sich als super beherrscht und super normal. Macho-Gehabe? Nicht in Sicht. Wie langweilig. Noch gar nichts gesehen haben die Zuschauer von Rebecca Siemoneit (Was soll eigentlich dieses Bommel-Tuch immer auf dem Kopf?) oder Benjamin Boyce. Der ehemalige Caught in the Act-Sänger hat sogar noch weniger Text als Arnold Schwarzenegger in "Terminator 1". Über Jörn Schlönvoigt "mit den zwanzig guten Herzen" wollte Sonja Zietlow noch nicht mal einen Witz machen. Nach der Ekel-Prüfung ließ sie den Soap-Darsteller einfach mit den Worten "Der Jörn ist aber nett." davonziehen. Angelina Heger ist sogar die Lust aufs Reden vergangen - sie kuschelt lieber mit ihrem Mädchen-Kissen und weint nach ihrer Mama.

Bei Tanja Tischewitsch (Wenn man jeden Tag den gleichen Badeanzug anzieht, kann man da eigentlich die Unterwäsche wechseln?) mussten wir uns aus Selbstschutz die Ohren zuhalten. Wird vermutlich nichts wichtiges gewesen sein. Patricia Blanco versucht es immerhin mit Blankziehen - nee Danke, außer Tanja hat keiner Interesse. Wie es die Moderatoren bereits sagten: "Wir haben zwei Playboy-Models und die einzigen Brüste, um die es ständig geht, sind die von Patricia?"

Einziger Lichtblick: Sara Kulka. Sie versorgt die Zuschauer mit Joey-ähnlichen Sprüchen wie "Hätten wir studiert, säßen wir jetzt auf der anderen Seite der Kamera und würden Schokolade essen." Zündstoff lässt sich also leider keiner erkennen. Hoffen wir also, dass der bald einsetzende Hunger die nötige Portion Wahnsinn bringt, der die Show bisher so interessant gemacht hat.