The Legend of Zelda | Nintendo zeigt neue Spielszenen

Bullet-Time-Link

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Während der Game Awards 2014 hat Nintendo den Schleier um "The Legend of Zelda" für die Wii U gelüftet: Erste Spielszenen präsentierten uns die Weite der Oberwelt. Doch das Ganze hat auch einen Haken.

Denn während der ganzen Präsentation, die von Shigeru Miyamoto und Eiji Aounuma persönlich durchgeführt wurde, gab es kein einziges Mal Direct-Feed-Material zu sehen. Will heißen: Anstelle von Link und Epona blicken wir allen voran erstmal auf Shigeru, Eiji, eine semi-hübsche Couch und den Fernseher. Da hat jemand "Let's Play" falsch verstanden!

In erster Linie geht es in dem Video darum die Weite der Oberwelt zu demonstrieren, die Ihr zu Fuß, zu Pferd oder via Segeltuch durchqueren könnt. Mit Letzterem segelte Link auch gleich und ohne Schaden zu nehmen in ein bewaldetes Tal hinab.

Von dort aus geht es weiter dem Wegpunkt entgegen, den sich Aonuma über die auf dem GamePad angezeigte Karte gesetzt hat. Auch auf die Karte können wir einen ersten Blick erhaschen: Bereits beim ersten Blick betteln wir innerlich darum, dass die beiden doch bitte die Zoomstufe der Karte verringern, um einen Überblick über die Welt zu bekommen.

Was sie dann auch tatsächlich gemacht haben!

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Die Erkenntnis: Hyrule (oder wie auch immer der Name der Oberwelt sein wird) ist enorm riesig. In der Form relativ quadratisch, wird es im Osten eine Küste sowie Inseln, Seen, Flüsse und viele Berge geben.

Zahlenfüchse und Zelda-Fans des Internets haben aus dem Gezeigten mathematische Schlüsse gezogen und grobe Flächenmaße errechnet: Mehrere Dutzend Quadratkilometer soll die Welt demnach groß sein. Offiziell sind diese Angaben natürlich nicht.

Das Problem an der Sache: In den bisher gezeigten Szenen wirkte die Welt noch relativ leer. Zwar ist der Boden über und über mit sich bewegendem Gras bedeckt, was ich in der Form bisher nur selten in einem Open-World Spiele gesehen habe, doch wirkt die Landschaft insgesamt noch etwas steril. Immerhin sind am Ende des Videos Wildpferde zu sehen, die über die Ebenen galoppieren.

Zum Teil fallen aber auch etwas matschige Felstexturen auf und der Nebel, der anfangs durch ein Tal zieht, wirkt so, als müsse er Performance-Schwierigkeiten überdecken. Insgesamt wirkt das Gezeigte nicht ganz so hübsch wie noch auf der E3.

Dies kann natürlich auch damit zu tun haben, dass wir kein direktes Videomaterial zu sehen bekommen haben und so alles etwas verwaschener aussieht, denn vor allem die Reitsequenzen über das wogende Meer aus Gras wirkten schon beeindruckend.

Apropos Reiten: Epona kann diesmal völlig auf Autopilot gestellt werden, wodurch Ihr die Hände frei habt, um mit dem Bogen zu hantieren. Die gute Stute ist sogar schlau genug, den Bäumen auszuweichen: Laut Aonuma würden auch echte Pferde nicht besonders oft gegen Bäume laufen. Welch kluge Erkenntnis.

Als die beiden schließlich auf Gegner treffen, ist Link in der Lage vom Pferd aus einen Angriffssprung zu starten. Im Flug aktiviert sich dann eine Bullet-Time-Phase, in der Ihr in Ruhe mit Pfeil und Bogen auf die Gegner schießen könnt.

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Und damit war die Präsentation auch schon zu Ende. Zurück blieben mehr Fragen als Antworten und die schwierige Entscheidung, ob man jetzt mehr oder weniger Hype für das Spiele empfindet.

Wir hoffen, dass die Präsentation auf der E3 im nächsten Jahr einen besseren Blick auf das Spiel erlaubt. Dann ist es auch nicht mehr so lange hin bis das Spiel erscheint, denn Aounuma versicherte, dass The Legend of Zelda noch 2015 in den Handel kommen soll. Wir sind gespannt!