Warp Zone: Heaven

Nintendo CEO Satoru Iwata mit 55 Jahren verstorben

Warp Zone: Heaven: Nintendo CEO Satoru Iwata mit 55 Jahren verstorben Warp Zone: Heaven: Nintendo CEO Satoru Iwata mit 55 Jahren verstorben Foto: Screenshot

Es ist nicht nur ein schwarzer Tag für Nintendo, sondern für die gesamte Kultur der Videospiele: Satoru Iwata hat am Wochenende im Alter von 55 Jahren seinen schweren Kampf gegen den Krebs verloren. 

Hach, Iwata: Zuletzt stolzierte der Japaner noch stolz als Muppet-Figur durch Nintendo's außergewöhnlich schrägen und lustigen E3-Auftritt, jetzt müssen wir uns wohl alle daran gewöhnen in den kommenden Jahren auf das charmante Lächeln und das legendäre, längst zum Internet-Meme verwandelte "Please, understand!" zu verzichten.

Als ich meiner ebenfalls Videospiel-begeisterten Frau heute morgen mit trockenem Hals berichtete "Satoru Iwata ist gestorben", schaute sie mich nur mit großen Fragezeichenblöcken in den Augen an. Tatsächlich ist der Name "Iwata" selbst nach all seiner Verdienste (und all seiner Fehlgriffe) scheinbar nie so populär geworden, wie etwa die Namen seiner Kollegen Reggie "Regginator" Fils-Aimé (Nintendo Nord-Amerika) und Mario-Papa und Nintendo's Kreativ-Motor Shigeru Miyamoto.

Satoru Iwata - image/jpeg

„Auf meiner Visitenkarte bin ich Firmenchef, im Geist ein Spiele-Entwickler. Aber im Herzen bin ich ein Gamer.“

Dabei trat Iwata bereits 2002 seinen neuen Posten als erster Präsident des Unternehmens an, der nicht zur ursprünglichen Gründerfamilie Yamauchi gehörte. Unter Iwata griff Nintendo mit der Wii 2006 nach den Sternen... und fiel mit der Wii U wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Heute gilt die "Wii U" - trotz einiger der besten Videospiele der letzten Jahre, darunter Evergreens wie "Mario Kart 8", das famose Action-Highlight "Bayonetta 2" und einer der heißesten Zombie-Geheimtipps der letzten Jahre namens "Zombi U" - als größter Flop der Firmengeschichte. Kein Wunder, dass im Schatten der andauernden Kritik auch Iwata's Bild in der Öffentlichkeit zuletzt Federn lassen musste.

Doch Iwata hatte noch ganz andere Probleme: Bereits vor einem Jahr gab es Aufsehen um Iwata, da er zahlreiche Termine nicht mehr wahrnehmen konnte. Später kam heraus: Iwata hatte Krebs und wurde an einem Tumor im Gallengang operiert. Der nächste öffentliche Auftritt von Iwata ließ Spiele-Fans weltweit schlucken: Der charmante Japaner war sichtlich abgemagert, hatte seinen Humor jedoch bewahren können.

Auf Twitter und in den sozialen Netzwerken wird Iwata aktuell (verdient!) gefeiert und ihm eine letzte Ehre erwiesen (#RIPIwata). Die Flaggen am Nintendo Gebäude wehen auf Halbmast:

Wie auch immer die Zukunft von Nintendo mit der noch ominösen "NX"-Nachfolge zur Wii U aussehen mag, an diesem Wochenende haben nicht nur die Mannen um Nintendo einen großen, kleinen Mann verloren, sondern die gesamte Gamer-Welt. Als Nachfolgelösung springen aktuell Shigeru Miyamoto und Genyo Takeda (Punch-Out!! und StarTropics) für Satoru Iwata ein.

Ich ziehe meinen Mario-Hut vor Iwata.

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