Mad Catz TE Mäuse im Test: R.A.T. und M.M.O. | PC Hardware

Frankensteins coole Gaming-Mäuse

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Mad Catz TE Mäuse im Test: R.A.T. und M.M.O. | PC Hardware Frankensteins coole Gaming-Mäuse 6 Fotos

Mad Catz liefert schon seit Jahren hervorragende Arbeit im Bereich der Gaming Mäuse. Die R.A.T.-Reihe überzeugte seit jeher durch ein skurril-stylisches Design, gute Verarbeitung und ebenso ansehnliche technische Eckdaten.

Mit der TE-Reihe setzen die Amerikaner aber nochmal einen drauf und stellen mit der M.M.O. TE und der R.A.T. TE die ultimativen Mäuse für Turnierspieler vor. Wir verraten Euch, was die beiden Monster zu bieten haben, was sie unterscheidet und für wen sie geeignet sind.

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Am wichtigsten wäre da zunächst die Auflösung: Bot die aktuelle R.A.T.-Produktlinie eine Auflösung von bis zu 6400 dpi, bieten die TE-Mäuse absolut verrückte 8200dpi. Die Empfindlichkeit ist ein absoluter Wahnwitz und lässt sich über die zum Download angebotene Software in 25dpi-Schritten anpassen. Dort könnt Ihr zudem vier von Euch festgelegte Präzisionseinstellungen speichern, die Ihr über eine Taste am Mausrad anwählt.

Die RAT T.E. bietet einen Kippschalter, der "Mehr dpi!" und "Weniger dpi!" anbietet, bei der M.M.O. TE klickt Ihr Euch fortlaufend mit einer Taste von "Niedrig" nach "Hoch". Beide Tasten sind etwas schwer erreichbar und auch schwer zu bedienen, was sehr laute "Klack!"-Geräusche nach sich zieht und das Ganze etwas billig wirken lässt.

Welche Einstellung gerade aktiv ist, erkennt Ihr an einer rot leuchtenen Leiste an dem abstehenden Flügel der linken Maustaste. An diesem Flügel befindet sich auch die Mode-Taste, mit der Ihr zwischen drei von Euch erstellten Tastenzuweisungen wählen könnt. Eine rot, blau bzw. violett leuchtende LED zeigt an, welches Profil Ihr ausgewählt habt. Dieses Lämpchen ist im Falle kurzer Rückversicherungen allerdings etwas schwer einsehbar.

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Die LEDs geben den Mäusen bereits einen coolen Look, aber auch das restliche Design kann sich sehen lassen. Es wirkt, als hätte Mad Catz die besten und nur notwendigsten Teile anderer Gaming Mäuse zusammengeworfen und mit dunkler (aber cooler!) Magie in eine genetisch-optimierte Monstermaus verwandelt, die aber deutlich besser aussieht als Frankensteins Versuch.

Die Mäuse bestehen zum größten Teil aus Plastik und wiegen daher nicht mal 100 Gramm, wertigere Materialien hätten das Ganze schwerer und noch etwas widerstandsfähiger gemacht. Das soll nicht heißen, dass die TE-Mäuse nicht robust wären, auf dem mattschwarzen Plastik der linken Maustaste unserer Testmaus zeigen sich aber schon jetzt Abnutzungserscheinungen.

Die Maustasten selbst reagieren sehr gut, vielleicht sogar etwas zu gut auf Druck und sind großflächig bemessen. Für meine relativ kleinen Hände sind die Mäuse fast schon zu groß, aber ich falle etwas aus der Reihe. Menschen mit deutlich größeren Flossen können die Handballenauflage der Maus sogar noch nach hinten herausziehen. So sollte auch ein Wookie keine Probleme beim Zocken bekommen.

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An der linken Außenseite zeigen sich die größten Unterschiede zwischen den TE-Mäusen: Die R.A.T. TE bietet hier eine Ablage für den Daumen, den von Vorgängermodellen bekannten Präzisionsknopf und zwei weitere, mit Makros belegbare Tasten. Der Präzisionsknopf hat für Shooter-Fans eine besondere Bedeutung: Haltet Ihr den Knopf gedrückt, reduziert sich die Mausempfindlichkeit auf einen von Euch bestimmten Wert. Dies erleichtert Euch das Zielen durch ein Zielfernrohr ebenso, wie Bewegungen in jeder anderen Situation, in der hyperaktive Empfindlichkeit fehl am Platz ist.

Die M.M.O. TE bietet auf der Daumenseite statt einer Ablage einfach eine weitere Tastatur an. Naja, nicht ganz. Aber wie der Name vermuten lässt, kommen hier vor allem Spieler von MMOs auf Ihre Kosten, die insgesamt 20 Tasten (damit sind ALLE Tasten inklusive Mausrad gemeint!) mit Makros belegen können.

Bei drei unterschiedlichen Profilen kommt man so auf 60 verfügbare Befehle, allein an der Maus! Die R.A.T. TE bietet alles in allem neun Tasten und damit 27 mögliche Befehle. Der Präzisionsknopf wie auch der dpi-Wechsler können übrigens über die Software ihres eigentlichen Nutzens enthoben und anderweitg belegt werden. Ich nutze die Tasten beispielsweise mit den in der Software mitgelieferten Windows-Befehlen, die einfach per Drag&Drop zugewiesen werden können.

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Übrigens: Einen Präzisionsknopf besitzt auch die M.M.O. TE, der ist allerdings nicht so prominent markiert wie bei der R.A.T, sondern dezent in das 12-Tasten-Layout an der Seite eingepflegt. Zudem gibt es ein deutlich kleineres Paar Links- und Rechtsklicktasten und eine "Kleiner-Finger-Taste" an der rechten Seite der M.M.O. TE. Diese ist allerdings schwer zu erreichen.

Die Software bietet noch viele weitere Einstellungsmöglichkeiten: Ihr könnt den Stromverbrauch und damit die Abtastrate des Sensors sowie den Abstand zur Oberfläche bestimmen, ab dem der Sensor keine Bewegungen mehr weitergibt.