Shoryuken! Der Dragon Punch ist da!

Doomfist erobert Overwatch

Shoryuken! Der Dragon Punch ist da!: Doomfist erobert Overwatch Shoryuken! Der Dragon Punch ist da!: Doomfist erobert Overwatch Foto: Blizzard

Lange Zeit wurde spekuliert, jetzt haben wir ihn vor uns: Doomfist, alias der aus Nigeria stammende Akande Ogundimu, erhebt sich als 25. Held der Overwatch-Riege. Dabei setzt der Neue vor allem auf seine riesige Mecha-Faust, mit der er sogar durch die Schilde von Reinhardt, Orisa und Winston stürmen kann.

Doomfist ist ein böser Junge. Nach seiner Ansicht kann sich die Menschheit nur aus der Unterdrückung heraus weiterentwickeln. Oder wie er es selbst formuliert: "Die Unterlegenen werden vergessen, es sind die Namen der Sieger, die ewig in Erinnerung bleiben."

Kein Wunder also, dass Doomfist dem Overwatch-Team ein Dorn im Auge ist und der Schattenorganisation "Talon" angehört - also in einem Team mit Charakteren wie Widowmaker, Reaper und Sombra nach seinen eigenen Regeln spielt.

Offensiver Nahkämpfer mit vielen Flanking-Möglichkeiten

Aus spielerischer Sicht stößt Doomfist zur stetig wachsenden Riege der Offensiv-Kämpfer hinzu: Sein primäres Feuer ist gleichzeitig seine einzige Fernkampfwaffe. Dabei stößt er bis zu fünf Schüsse aus seiner linken Faust in Richtung Gegner, wobei die Reichweite mit einer kleinen Schrotflinte gleichzusetzen ist. Je weiter weg der Gegner, desto weniger Schaden richtet ihr mit den Schüssen an. Ungleich cleverer ist die Kombination seiner Schüsse mit den Fertigkeiten - und die hauen dafür doppelt rein!

Mit seinem alternativen Feuer stürmt Doomfist nach vorne, durchbricht dabei jedes Schild (Reinhardt, Orisa, Winston) und stößt den Gegner mit seiner riesigen Faust gegen die nächste Wand. Je nach Aufprall richtet ihr so nochmal mehr Schaden an. Mies gepanzerte Opfer mit einem Lebenspunktepool von 200 Einheiten nimmt ihr mit einem voll aufgeladenen Dampfhammer-Schlag komplett auseinander.

Mit seinem Uppercut, der sicher nicht nur uns an den populären "Dragon Punch" aus Street Figher erinnert (Shoryuken!), versetzt ihr euren Gegnern einen Aufwärtshaken und schleudert sie mit euch in die Luft. Am besten lasst ihr danach gleich einen "Seismischen Schlag" folgen, der mit voller Gewalt auf den Boden schlägt, Gegner kurz betäubt und in die Luft taumeln lässt.

Seine ultimative Fertigkeit hört auf den Titel "Meteorschlag": Doomfist erhebt sich in die Luft und landet mit einer gewaltigen Explosion auf dem Boden, wo er schweren Schaden verursacht.

Last but not least lässt ihn seine passive Fertigkeit mehr aushalten, als sein recht kleiner Lebenspunkte-Pool vermuten lässt: Durch das Verursachen von Fähigkeitsschaden erzeugt Doomfist einen kurzen Schild für sich selbst, dessen Punkte sogar aufeinander gestapelt werden können.

Doomfists größte Schwäche: Crowd Control

Abseits von seiner mangelnden Fertigkeit weit entfernte Ziele zu treffen, zeigt sich Doomfist nach seinen ersten Runden auf dem Testserver als erstaunlich viel aushaltender Charakter, der binnen Sekunden mehrere Ziele auf einmal ausschalten kann.

Um den Nigerianer das Kampffeld nicht freiwillig zu überlassen, solltet ihr nach unseren ersten Überlegungen zu einer gehörigen Prise CC ("Crowd Control") greifen: Von Mei eingefroren oder verlangsamt kommt Doomfist erheblich ins Straucheln und wird zum leichten Ziel. Noch besser: Mit dem Sombra-Hack werden alle seine Fertigkeiten außer der "Mini-Shotgun" in seiner linken Faust komplett außer Gefecht gesetzt. So bleibt nicht viel von seiner Bedrohung übrig.

Wer auf seinen Schaden mit mehr Schaden antworten will, versucht sich an Pharah, die seine Fertigkeiten aus weiter Entfernung gekonnt ignoriert und ihn mit ihren Raketen im Schach halten kann. Auch eine im Geschütz-Modus verankerte Bastion genießt (zur Zeit dieser Zeilen auf dem Testserver!) einen gewaltigen Vorteil: Sie ist gegen seinen Dampfhammer-Schlag zumindest in der Weise immun, dass sie nicht nach hinten gegen eine Wand geschleudert werden kann.

Erste Screenshots vom Testserver Overwatch: Das ist Doomfist! 18 Fotos

Auf dem Testserver könnt ihr euch bereits jetzt selbst ein Bild von Doomfist machen. Alle Skin-Fans müssen wir übrigens enttäuschen: Bislang ist nur das "normale" Modell von Doomfist auf dem Testserver, weitere Skins, Emotes und Siegesposen fehlen noch komplett.

Wir gehen zwar von einem baldigen Release aus, rechnen aber definitiv nicht mit "gleich nächste Woche". Zum Vergleich: Orisa war zuletzt mehrere Wochen auf dem PTR (Public Test Realm) unterwegs und wurde dort gleich einige Male stark angepasst. Wir sind gespannt, welche Änderungen Doomfist noch über sich ergehen lassen muss.

Last but not least: Erste Gameplay-Videos von einigen bekannten Overwatch-Tubern!

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