Lego Batman 3: Beyond Gotham im Test | PlayStation 4

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Über 150 Charaktere, eine Reise ins Weltall und die Rückkehr von Batman-Legende Adam West auf die Mattscheibe: Auch Lego Batman 3 entpuppt sich schnell als bunt vollgepackte Spielspaßkiste. Wie sich der Titel aber gegenüber den anderen Lego-Spielen schlägt, verraten wir im Test.

Der ewige Krieg zwischen Gut (Batman, Robin, Superman) und Böse (Lex Luthor, Der Joker, Sinestro) wird im dritten Lego Batman Abenteuer auf Eis gelegt: Oberfiesling Brainiac bedroht mit der Macht der Lantern-Ringe die Welt und sowohl die guten, als auch die bösen Jungs müssen sich zusammenschließen, um den gemeinsamen Feind zu besiegen.

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So weit, so gut: Das in Deutschland als Lego Batman 3: Jenseits von Gotham veröffentlichte Spiel ist neben The Lego Movie Videogame und Lego the Hobbit bereits der dritte Lego-Titel, welcher in diesem Jahr vom Band lief. Es ist schier unglaublich, was die Entwickler Traveller's Tales in dieser Hinsicht Jahr für Jahr auf die Klötze bekommen, allen voran in Hinsicht darauf, dass uns während der gesamten Test-Session kein einziger, schwerwiegender Bug untergekommen ist.

Dies war in der Vergangenheit durchaus mal anders, denn trotz ihres überbordenden Charmes konnten Lego-Spiele eigentlich nur selten von sich behaupten "fehlerfrei" zu sein. Lego Batman 3: Jenseits von Gotham aber läuft hervorragend und lässt uns nur selten auflaufen. Generell ist der Titel einfacher, als seine Vorgänger und Konkurrenten: Viele der Rätsel sind schnell verstanden und die Übersicht ist erheblich besser, als beispielsweise im arg verschachtelten Lego Marvel Super Heroes.

Dem zugute kommt auch der leise Abschied der Open World: Erst im späteren Spielverlauf dürft Ihr Euch recht frei auf einigen Lantern-Planeten austoben, davor wirkt der Titel wohlig gestrafft und einsteigerfreundlicher. Alte Lego-Haudegen werden sich am Verlust der Freiheit und dem niedrigeren Schwierigkeitsgrad eventuell stören, ich persönlich empfand es als wohltuende Abwechslung.

Charmanter Etikettenschwindel

Der Name "Lego Batman 3" ist leider Etikettenschwindel: Tatsächlich macht Batman selbst nur einen äußerst geringen Teil des Spiels aus, anstelle dessen streift Ihr die Kostüme der Mitglieder der Justice League (Wonder Woman, The Flash und Co.) und zahlloser Bösewichte über, um Euch letztendlich Brainiac selbst zu stellen. Selbst Kollege Robin hüpft gefühlt öfters vor die Kamera, als der dunkle Flattermann.

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Insgesamt bietet Euch das neue Abenteuer über 150 Charaktere, wobei auch die mit Lego Marvel Super Heroes eingeführten, "großen" Figuren ihre Rückkehr feiern (Killer Croc, Solomon Grundy).

Die Geschichte wird anhand zahlreicher Zwischensequenzen cineastisch eingefangen und dank prominenter Sprecher wie US-Talkmaster Conan O'Brien (übrigens auch als spielbarer Charakter!), Stephen Amell (Green Arrow aus der gleichnamigen TV-Serie), Michael Caine (Alfred), Russel Crowe (Jor-El), Synchro-Wunder Troy Baker und sogar Batman-Legende Adam West perfekt vertont. Hier ein großes ABER: Die deutsche Synchronisation ist gut, hinkt bei diesem hochkarätigen Star-Ensemble dem englischen Original aber meilenweit hinterher.