Einfach mal abzappeln

Just Dance 2017 im Test für PlayStation 4

Einfach mal abzappeln: Just Dance 2017 im Test für PlayStation 4 Einfach mal abzappeln: Just Dance 2017 im Test für PlayStation 4 Foto: Ubisoft
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Fitness und Gaming geht nicht einher? Von wegen! Just Dance 2017 treibt uns schon nach den ersten Klängen die ersten Schweißperlen auf die Stirn. Pünktlich zum Fest ist der neueste Ableger der Serie erschienen. Wir klären in unserem Test, ob es den Schweiß wert ist.

Ich wundere mich selbst, dass ich mich für Just Dance 2017 begeistern kann. Titel wie Rock Band oder Singstar haben es nie geschafft, den Funken überspringen zu lassen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass vor allem das gemeinsame Tanzen mit Freunden oder der Familie unheimlich Laune macht.

Dennoch frage ich mich hin und wieder, was ein Passant denkt, der an meinem Fenster vorbei läuft. Es sieht bestimmt sehr merkwürdig aus, wenn ich zu Queen alleine in meinem Wohnzimmer abgehe. Aber bitte: "Don’t stop me now!"

Hemmungslos Tanzen

Spaß macht das Ganze definitiv! Vor allem, weil die Musikauswahl im Spiel nahezu jeden Geschmack trifft. Der Dienst "Just Dance Unlimited" (90 Tage kostenlos) bietet vergleichbar mit einem Aboservice regelmäßig neue Hits und viele Klassiker. Ohne diesen Dienst ist die Musikauswahl leider eher überschaubar. 

Wer den Dienst nutzt, kann gezielt nach einzelnen Interpreten und Liedern suchen: Der "dance-on-demand"-Service wird stetig um neue Titel erweitert. Kostenpunkt nach der Testphase: 3,99 Euro für 24 Stunden, 4,99 Euro für einen Monat, 9,99 Euro für 3 Monate und 29,99 Euro für ein Jahr.

Jeder der Titel wird dabei vorgetanzt, sodass ihr "einfach" nachtanzen müsst, was ihr auf dem Bildschirm seht. Je nach Song und vor allem Geschwindigkeit der Beats kann das unterschiedlich schwer sein. Aber wie sagt man so schön: Tanzen liegt im Blut!

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Gespielt wird wahlweise mit dem Move-Motion Controller, nur der Kamera oder dem Smartphone. Die Erfassung der Bewegungen funktioniert in der Regel gut, sodass die Endresultate nachvollziehbar sind. Besonders witzig: Wenn die Kamera im Einsatz ist, seht ihr am Ende eines Songs eine Aufzeichnung eurer Moves. Vor allem mit mehreren Spielern ist hier der eine oder andere Lacher garantiert.

Spielt ihr gemeinsam an einer Konsole könnt ihr entweder zusammen Punkte sammeln, oder herausfinden, wer der bessere Tänzer ist. Mein Tipp: haltet genug Abstand voneinander. Ansonsten kann es vorkommen, dass ihr den einen oder anderen Wirkungstreffer von eurem Nebentänzer einstecken müsst.

Fazit

Just Dance 2017 macht eine Menge Spaß. Dennoch ist und bleibt es ein Tanzspiel, daher wird es mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack treffen. Doch wer Interesse hat, der kann sich die kostenfreie Demo im Playstation Store herunterladen und das Tanzbein schwingen. Wer engagiert das Wohnzimmer zur Disko umfunktioniert, der wird Just Dance 2017 ebenfalls als gutes Workout betrachten.

Besonders mit mehreren Tänzern entfaltet der Titel sein volles Potenzial. Lustige Tanzeinlagen und peinliche Highlightvideos inklusive. Ubisoft serviert euch hier ein sehr solides Spiel, dass eingängig und intuitiv ist. Zudem sind die Tanzvideos cool präsentiert und machen schon beim Hinschauen Spaß. Spielerische Abwechslung gibt es aber natürlich nur sehr bedingt, für eine kurze Tanzeinlagen zwischendurch eignet sich der Titel aber immer.

Just Dance 2017 bekommt von uns daher 75 von 100 richtige Tanzschritte, 4 von 5 Diskokugeln und 7 von 10 gerockte Beats.

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