Cities: Skylines im Test für PC

Vom Bordstein zur Skyline

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Cities: Skylines im Test | Steam Vom Bordstein zur Skyline 8 Fotos

Einmal Bürgermeister sein – ein Traum den wohl viele gerne einmal leben würden. Kein Wunder also, das Wirtschaftssimulationen seit dem ersten SimCity, das 1988 erschienen ist, sehr beliebt sind. Mit Cities: Skyline kommt nun ein neuer, digitaler Städteplaner aus Finnland der sich anschickt Genre-Primus zu werden. In unserem Test verraten wir, ob das gelungen ist.

Als Cities: Skylines auf der Gamescom im letzten Jahr vorgestellt wurde, hat die Fachpresse im Spiel „das Gegenmittel“ zum Konkurrenten SimCity gesehen. Dieser erschien 2013 und konnte aufgrund von Serverproblemen und Online-Zwang niemanden wirklich überzeugen.

Für das Erfolgsstudio Maxis bedeutete dies letztendlich den Todesstoß: EA schloss den Hauptsitz der "Sims"-Schöpfer im kalifornischen Emeryville Anfang März 2015, die Marke "Maxis" wird jedoch weiter aufrecht erhalten und die Entwicklung zukünftiger Titel fortan in den Zweigstellen in Redwood Shores, Salt Lake City, Helsinki und Melbourne betreut.

Um es hier schon vorweg zu nehmen: Der Titel von Colossal Order hat keines der Probleme, welche Sim City bis zum Ende plagten. Aber nicht nur in dieser Hinsicht hat Cities: Skylines die Nase vorn.

Schaffe, schaffe, Häusle baue

Zugegeben, ein bisschen fühlt man sich zu Anfang ins kalte Wasser geworfen. Ein wirkliches Tutorial zu Beginn des Spiels gibt es nicht und die Fülle an Möglichkeiten ist überwältigend. Gut, dass Cities: Skylines Hinweise und Tipps gibt, wie man seine Stadt am besten beginnt. Schnell kommt Leben in die ersten Straßen, Familienhäuser und Gewerbegebiete entstehen und die Stadt fängt an zu wachsen.

Per simplen Mausklicks könnt Ihr bestimmen, welche Zonen für Wohnungsbau, Fabriken und Gewerbegebiete genutzt werden dürfen. Somit könnt Ihr bereits zu Beginn des Spiels Viertel definieren – denn wer möchte schon gerne zwischen Fabriken wohnen? Wenn die Stadt weiter wächst, werdet Ihr mit neuen Gebäuden und Einstellungsmöglichkeiten belohnt. Somit werdet Ihr behutsam und in einem angenehmen Tempo mit den unterschiedlichen Spielelementen vertraut gemacht.

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Beheimatet Eure Stadt erst einmal ein paar tausend Einwohner wachsen natürlich auch die Ansprüche der Bürger. Bessere medizinische Versorgung, neue Schulen und unser „Freund und Helfer“ nehmen dabei einen immer wichtigeren Stellenwert ein.

Die simpel zu steuernde Budgetverteilung ist dabei eine große Hilfe. Spart Ihr an der wichtigen aber vor allem teuren Bildung, nehmt Ihr zwar mehr Geld ein, qualifizierte Arbeiter suchen Eure Fabriken und Gewerbe aber anschließend vergeblich. Erhöht Ihr wiederum die Steuern sind die Bürger unzufrieden. Wie in der Politik üblich gilt es dort die richtigen Kompromiss zu finden.