Call of Duty: Advanced Warfare im Test | PC

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Call of Duty gehört zur wohl innigst diskutierten Videospiel-Serie der Neuzeit: Seit Modern Warfare stürmen die von Activision vertriebenen Ego-Shooter die Charts und sind aus der alljährlichen Serien-Verwurstung kaum mehr wegzudenken. Wir zeigen im Test, warum Advanced Warfare 2014 auf keiner Festplatte fehlen sollte.

Zugegeben: Auch Call of Duty: Advanced Warfare gewinnt keinen Kreativitäts-Award. Muss es aber auch nicht, die primäre Aufgabe liegt vor allem darin das eher schwache „Ghosts“ vom Vorjahr auszumerzen und die Serie zurück zu alter Stärke zu führen. Und dies ist keine einfache Aufgabe: Dier Serie hat es sich bei den Fans dank zahlreicher Verfehlungen verscherzt und der neue Vertrauensaufbau will sorgsam und vorsichtig vollzogen werden.

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Immerhin handelt es sich bei Advanced Warfare nicht mehr um einen schnell zusammengeschusterten Nachfolger, wie es bei Call of Duty: Ghosts, oder bei Call of Duty: Modern Warfare 3 der Fall gewesen ist. Sledgehammer Games – die übrigens auch für letzteres verantwortlich waren – hatten endlich genug Zeit, um ein vernünftiges Call of Duty auf die Beine zu stellen. Und sie haben die Zeit hervorragend genutzt.

Dass Advanced Warfare nicht nur in Sachen Kriegsführung fortgeschritten ist, zeigt sich gleich bei der PC-Umsetzung, welche im Gegensatz zum kläglichen Call of Duty: Ghosts endlich mit allen (Grafik)-Optionen bestückt ist, welche sich der moderne Gamer von heute nur wünschen kann. Details hierzu hatten wir bereits hinter diesem Link für Euch zusammengefasst, das Fazit lautet kurz und knackig: Die PC-Version von Call of Duty: Advanced Warfare ist ein hervorragender Konsolenport mit allen nötigen Einstellungsmöglichkeiten und sauberer Framerate.

Knöpfen wir uns zuerst den obligatorischen Einzelspieler-Modus vor: Ihr schlüpft in die Rolle von Private Jack Mitchell (übrigens gesprochen von Troy „Nathan Drake“ Baker) und kämpft unter dem Banner der United States Marine Corps gegen die Nord-Koreaner, die gerade in Seoul einfallen. Dabei wird einer von Jack's besten Freunden getötet und er selbst um einen Arm kürzer gemacht.

Die Vergeltung folgt in Form von Jonathan Irons (Kevin Spacey), dem mächtigen Führer der Privat-Armee der Atlas Corporation. Dieser will nicht nur den Tod seines Sohnes rächen, sondern nimmt Jack gleich zu sich und spendiert ihm einen neuen „Cyber“-Arm. Die nächsten Missionen schlagt Ihr Euch auf der Seite der Atlas Corporation quer über den Globus, um eine terroristische Zelle rund um ihren Anführer „Hades“ ausfindig zu machen und zu zerschmettern.

Ihr merkt schon: Call of Duty: Advanced Warfare ist in einer fiktionalen Zukunft angesiedelt, in der die Soldaten dank Implantaten und der sogenannten Exo-Suits teils übermenschliche Kräfte erlangen. Dementsprechend erinnern viele neue Elemente der Spielmechanik unweigerlich an EA's Titanfall: Per Boost-Jump springt Ihr in ungeahnte Höhen oder weicht schnell zur Seite aus, per magnetischer Kletterhandschuhe klettert Ihr an „glatten“ Gebäuden hinauf und per Enterhaken schwingt Ihr Euch quer über das Kampffeld.