Der große Konsolen-Shopping-Ratgeber

PlayStation 4, Xbox One oder Nintendo Wii U?

Der große Konsolen-Shopping-Ratgeber: PlayStation 4, Xbox One oder Nintendo Wii U? Der große Konsolen-Shopping-Ratgeber: PlayStation 4, Xbox One oder Nintendo Wii U? Foto: Cover

PlayStation 4 und Xbox One erleben ihr drittes Weihnachtsfest und sind mittlerweile von der "Next Gen" zum Standard geworden - die Vorgängerkonsolen PlayStation 3 und Xbox 360 atmen dieses Fest wohl ihren letzten Atemzug. Dennoch sind sich viele Gamer noch immer nicht sicher, auf welches Konsolenpferd sie ihr Geld setzen sollen. In unserem großen Ratgeber schaffen wir Abhilfe.

Dabei wollen wir die wichtigsten Fragen für euch beantworten:

  • Welche Konsole bringt die stärkeren Exklusiv-Titel mit sich?
  • Welche ist günstiger, welche bietet das bessere Netzwerk?
  • Wie sehen die Zukunftsaussichten aus?
  • Und wie steht's eigentlich um die Wii U von Nintendo, oder Handhelds wie den Nintendo 3DS oder die PS Vita?
  • Eignet sich gar der PC am besten zum Daddeln?

Alles Fragen, auf die ihr in den folgenden Zeilen eine Antwort serviert bekommen werdet! Also, Hände reiben und ab damit!

Status Quo

Ganz egal ob PlayStation 4, Xbox One oder PC, der überwiegende Anteil der neuen Games landet meist zeitgleich auf allen drei Konsolen. Jede Plattform - auch der PC - bietet euch derweil einen eigenen Happen an Exklusivspielen: Für die meisten von euch dürfte hier der Hund begraben liegen und die Entscheidung zum Konsolenkauf wesentlich beeinflussen.

Immer schlechter sieht es derweil für PlayStation 3 und Xbox 360 aus: Viele große Titel erscheinen entweder gar nicht mehr (Fallout 4, Star Wars Battlefront), oder nur in abgespeckter Form. Bei "Call of Duty: Black Ops 3" beispielsweise fehlt auf der alten Garde die komplette Einzelspieler-Kampagne. Ausnahmen bestätigen die Regel: Insbesondere das neue "Rise of the Tomb Raider" begeistert auf der Xbox 360 mit einem hervorragenden Port, der sich durchaus auch 2015 noch gut spielen lässt.

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Nintendo dagegen hat insbesondere mit dem portablen 3DS noch immer ein Wort mitzureden: Obwohl das Gerät 2015 nicht mehr an den überragenden Spiele-Ausschuss des Vorjahrs herankam, lohnt sich der "Kleine" noch immer als wohl attraktivste "Mitnahme-Konsole".

Auch Sonys PS Vita bleibt ein starker Handheld-Begleiter, und das trotz der kompletten Ignoranz seitens Sony: Egal ob E3 oder Gamescom, Sony erwähnte den Handheld auf keiner Messe mehr und entzog ihm so jegliche PR. Dafür erhaltet ihr durch ein PS Plus Abo auch weiterhin monatlich kostenlosen Zugriff auf zwei bis drei PS Vita Games - das sollte man durchaus ausnutzen!

Nebenbei gilt die PS Vita als Liebling von Fans japanisch angehauchter Spiele wie Steins Gate, Danganronpa und Persona 4: Dancing all Night.

Die Nintendo Wii U fristete 2015 in Bezug auf neue Videospiele ein recht kümmerliches Dasein. Die Dritthersteller haben sich fast komplett von der Konsole abgewendet, einzig Nintendo lässt hier und da einen kleinen Silberstreifen über den Horizont wandern - etwa das fabulöse "Super Mario Maker", das mutige und clevere "Splatoon", oder das ultimativ knuffige "Yoshi's Wooly World". Und zum Abschluss des Jahres freuen sich JRPG-Fans über das monumentale "Xenoblade Chronicles X".

Kurz: Wer sich eine Zweitkonsole leisten kann und will, der ist mit der Wii U durchaus noch immer gut beraten - als alleiniger Unterhalter funktioniert die Konsole kaum.

Apropos: Mit etwas Glück erscheint 2016 bereits die neue Konsole von Nintendo, die aktuell unter dem ominösen Titel "NX" durch die Medien schwirrt. Vielleicht solltet ihr da besser noch etwas abwarten.

Last but not least wenden wir uns dem PC als Daddel-Alternative zu: Trotz der geballten Power von Xbox One und PlayStation 4 laufen praktisch alle neuen Spiele am besten auf einem entsprechend gerüsteten Gamer-PC. Und dafür müsst ihr nichtmal euer ganzes Hab und Gut verkaufen: Schon mit einem Gamer-PC zwischen 800 und 1200 Euro schaltet ihr den Turbo ein und lasst Titel wie Fallout 4, Star Wars Battlefront, GTA V, Just Cause 3, "Rainbox Six: Siege" und "The Crew: Wild Run" erheblich flüssiger über den Bildschirm laufen.

Wer dabei nicht verkrampft vor dem Monitor hocken will, der sattelt einfach um: Per zweitem HDMI-Kabel wird die Kiste einfach an den Fernseher angeschlossen, und mit einem Adapter funktionieren Xbox 360- und Xbox One- Controller auch auf dem PC. Die zweite Alternative hört auf den Namen "Steam Link", kostet knapp 55 Euro und streamed eure Spiele über das Heimnetzwerk ganz einfach auf den Fernseher.

So simpel, günstig und angenehm war PC-Gaming noch nie!