Daddeln im Dampf

Die besten Steam-Spiele im Frühling 2015

Daddeln im Dampf: Die besten Steam-Spiele im Frühling 2015 Daddeln im Dampf: Die besten Steam-Spiele im Frühling 2015 Foto: Daniel Hecht

Kommt mit uns auf eine Reise in den mit Spielen vollgepackten Steam Store: Wir zeigen, welche Titel erschienen sind und welche Titel ihr Geld mehr als wert sind.

Der letzte Teil unserer „Daddeln im Dampf“-Serie liegt nun schon wieder einige Monate zurück, da wird es dringend Zeit sich mal wieder genauer im Steam Store umzuschauen und die Juwelen von den Gurken zu trennen.

Tatsächlich erschienen in den letzten Wochen gleich so viele Spiele, dass wir kaum alle ausführlich für euch zusammenfassen können. In unserer Fotostrecke findet ihr deswegen immerhin die Kurzbeschreibungen zu den Hits, die eure Aufmerksamkeit auch abseits der aktuellen Triple-A-Titeln wie „The Witcher 3: Wild Hunt“ und „GTA V“ verdient haben.

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Kerbal Space Program

Zumindest fünf ganz besondere Perlen wollen wir euch dennoch ausführlicher näher bringen. Fangen wir mit „Kerbal Space Program“ an, einem Titel der bereits seit einiger Zeit im Steam Store steht und zahlreiche Fans für sich gewinnen konnte.

Nach der langen „Early Access“-Phase ist „Kerbal Space Program“ jetzt endlich vollständig und als Version 1.0 (mittlerweile 1.0.2) veröffentlicht. In dem Spiel baut ihr euch aus zahlreichen Einzelteilen Raketen zusammen und versucht – anfangs mit recht bescheidenen Ergebnissen – eure „Kerbals“ (die knuffigen grünen Kerle) auf den Mond zu schicken. Die clevere Verbindung aus Slapstick, Sandbox und einer gehörigen Portion Wissenschaft fasziniert ungemein und kann euch für endlos viele Stunden vor den Bildschirm fesseln.

Trotz des hohen Einstiegspreises von knapp 40 Euro wollen wir euch „Kerbal Space Program“ an dieser Stelle nochmal ausdrücklich ans Herz legen: Dieses Spiel hat so viel Charme und eine so clevere Spielmechanik, dass sich viele andere Entwickler davon eine Scheibe abschneiden können.

Axiom Verge

Unser zweiter Tipp hört auf den kryptischen Titel „Axiom Verge“ und fällt wie so viele Indie-Titel in den letzten Monaten unter die Kategorie „Ein-Mann-Projekt“: Entwickler Tom Happ, vorher unter anderem beschäftigt bei Petroglyph und EA Sports, saß stolze 5 Jahre an diesem Mammut-Projekt.

Herausgekommen ist ein Metroid-Klon, der sich gewaschen hat: Trotz der Pixel-Optik sind das Monster-, Waffen- und Level-Design erhaben und begeistern euch mit stets neuen, schrägen Einfällen. Held „Trace“ findet sich nach einem misslungenen Experiment in einem alternativen Universum wieder und kämpft fortan mit dem mächtigen „Axiom Disruptor“um sein Überleben.

Ihr dürft dem guten Mann dabei helfen: Die Steuerung funktioniert auf den Punkt genau und sehr präzise, Forschernaturen entdecken zahllose hilfreiche Gegenstände und erweitern ihre Waffenkammer und Lebensleiste. Sackgassen wollen im späteren Spielverlauf meist erneut aufgesucht werden, um dann doch einen Weg voran zu finden.

Der Clou: Mit dem „Axiom Disruptor“ verändert ihr nicht nur das Verhalten von Feinden, sondern könnt diese auch verwandeln oder diverse Blocktypen vom Bildschirm pusten, um den Weg freizumachen. Die Allzweck-Waffe ist auch im Kampf gegen die teils Bildschirmfüllenden Bosse das Kommunikationsmittel erster Wahl.

Kurz und knapp: „Metroidvania“-Fans kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten und verbringen über 10 hervorragende Stunden in den Pixelwelten von „Axiom Verge“. Davor ziehen wir unseren Hut: Gut gemacht, Herr Happ!

Übrigens: Axiom Verge ist auch im PlayStation Network für PS Vita und PlayStation 4 erhältlich!