Das Daddel-Wort im März

So viele Spiele, so wenig Zeit

Das Daddel-Wort im März: So viele Spiele, so wenig Zeit Das Daddel-Wort im März: So viele Spiele, so wenig Zeit Foto: Nintendo / SIE / Daniel Hecht

Im Daddel-Wort widmet sich unser Gaming-Experte Daniel diesmal der Nintendo Switch und dem Ausnahmespiel "Zelda", zockt sich querbeet durch die neuesten Highlights, denkt über den Backlog nach und stellt sich mutig in die Gerüchteküche.

Tempus fugit. Die Zeit rennt. Kaum sind die Wintermonate vorbei, steht bereits der Frühling vor der Tür – und meiner einer blickt wehmütig auf einen Monat Elternzeit zurück, in dem ich neben meiner Rolle als doppelter Daddel-Papa viel Gelegenheit dazu hatte den nicht abreißenden Strom neuer Videospiele zu bewältigen. Ironie des Schicksals: Vor genau einem Jahr war ich einer ganz ähnlichen Situation ;-)

Resident Evil 7, das Remake von Dragon Quest VIII für den Nintendo 3DS, das fantastische Action-RPG Nioh, die Mittelalter-Klopperei For Honor, das absolut Kiefer-ausrenkend-geniale Horizon Zero Dawn (nebenbei die erfolgreichste neue IP für die PlayStation 4 und sicher bis zum Ende des Jahres DER unanfechtbare Exklusivtitel für die Sony-Konsole), der neue Streich von Platinum Games Nier: Automata, die Bolivien-Ballerei Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands – und das alles in nicht einmal zweieinhalb Monaten, während vom letzten Jahr (als wäre das solange her!) noch immer Titel wie The Last Guardian, Final Fantasy 15, Hitman Season 1, Dishonored 2 und zig Multiplayer Spiele auf Halde liegen!

Wohl dem, der bei so einer Auswahl Prioritäten setzen kann. Oder wie schon Louis Armstrong gesagt hat: Tue nie etwas halb, sonst verlierst du mehr, als du je wieder einholen kannst.

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Backlog des Kapitäns

Ich persönlich kann mich dem guten Rat leider nicht anschließen. Und bin dabei nicht alleine: Immer mehr Leute heulen sich auch ganz öffentlich über das Problem "Backlog" aus – die gesammelten und nie zu Ende gebrachten Spiele der letzten Wochen, Monate und Jahre.

Aus der Welt der Brettspiele weiß ich: Ein gutes Spiel kann man eigentlich immer wieder hervorkramen und zocken. Brettspiele altern diesbezüglich erheblich langsamer als Videospiele. Der Grund: Ein immer größerer Anteil von Videospielen findet online statt, ist von Servern und Communities abhängig, von dem Willen der Entwickler das Spiel weiter auszubauen, zu patchen und zu pflegen.

Dementsprechend können Videospiele durchaus auch "sterben": Entweder sie sind zu alt und die Spieler sind längst zu einem neueren Teil weitergezogen ("Call of Duty: Ghosts" ist auf PC praktisch tot), oder sie konnten erst gar keine Communities aufbauen und waren als Online-Titel zum Scheitern verdammt (letzte große Beispiele: Battleborn und Evolve).

Umso tragischer wird es, wenn selbst der Einzelspielermodus eines Spieles an Online-Strukturen gebunden ist, wie beispielsweise in der verschneiten Trendsportwelt von "Steep". Schmieren die Server einmal ab, war es das – viele der wichtigsten Spielfunktionen werden dann außer Kraft gesetzt. Und auch Titel wie "The Crew" ziehen einen großen Teil ihrer Faszination eben aus der Vernetzung mit anderen Spielern – sind die erstmal weg, ist das so, als würde ich alleine eine Runde Monopoly spielen. Durchaus möglich, aber in etwa so spaßig, wie Hautschuppen von den Oberschenkeln rubbeln.

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Und dann kommt natürlich noch der "Hype" obendrauf: Wenn jeder über das neue Zelda redet, will man natürlich auch mitspielen. Dieses "Mitspielen" und "Mitreden wollen" ist dank steter Internet-Berieselung einer der wesentlichen Triebmotoren der heutigen Videospielgesellschaft und übertrifft das damalige Kennenlernen von Videospielen über das Quatschen auf dem Schulhof und die ein oder andere Fernsehwerbung um Welten. Facebook, Foren, Youtube und Twitch sind in dieser Beziehung wahre Brandbeschleuniger.

Natürlich wird Breath of the Wild auch in zehn Jahren noch ein hervorragendes Spiel sein – nur dann redet halt niemand mehr in dem Maße darüber, indem es aktuell in den Medien vertreten ist.

Als Tester von Videospielen, also als Person, die sich eigentlich so präzise und ausführlich wie möglich mit dem jeweiligen Titel auseinandersetzen sollte, ist es mittlerweile schon ein No Go einen Test mehrere Monate nach der Veröffentlichung online zu packen – obwohl für einige Titel mindestens 40 bis 50 Stunden nötig wären, um das Spiel einigermaßen konkret bewerten zu können.

Passend dazu wurde im NeoGaf-Forum die Abkürzung "LTTP" geprägt, "Late To The Party". Manchmal wünschte ich, dass diese Abkürzung weniger negativ gebrandmarkt wäre, das man sich auch als Tester von Welt nochmal auf ältere Titel stürzen dürfte, ohne sich dabei als "Retro-Nerd" und "Zocker der den Zug längst verpasst hat" fühlen zu müssen. Aktuell würde ich jedenfalls nur äußerst schweren Herzens eine Kritik zu (beispielsweise) Watch Dogs 2 oder Gears of War 4 online veröffentlichen – und beide Titel sind kaum ein halbes Jahr alt!

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Und so bleibt mir nichts anderes übrig, als am Ball zu bleiben, während mich die größte Ballmaschine der Welt mit hunderten Bällen aus allen Himmelsrichtungen beschießt. Play it like Beckham. Und wer braucht schon Schlaf. Vor allem, wenn er eine Nintendo Switch mit ins Bett nehmen kann...

Ein Master Schwert, zwei Master Schwerter, drei Master Schwerter, vier fette Feen, fünf Rubine, sechs Pilzspieße, sieben Baumstämme, acht Flammenpfeile, neun gezähmte Pferde....

Was erlaube Nintendo!

Wie so oft war es ein äußerst geteiltes Bild, welches nach dem offiziellen Start der Nintendo Switch am 3. März durch die Medien getragen wurde: Auf der einen Seite ist die neue Nintendo-Konsole augenscheinlich äußerst erfolgreich und beinahe überall ausverkauft.

Auf der anderen Seite reißen die Stimmen der Kritiker einfach nicht ab, welche sowohl die Hardware, als auch die Software-Situation komplett auseinandernehmen und die Japaner am liebsten unangespitzt in den Boden rammen würden ("Whack A Nintendo!").

Meine eigene Konsole kam dank früher Vorbestellung per Post zu mir nach Hause. Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen zum Release im großen Elektromarkt um die Ecke vorbeizuschauen, um noch einen Pro Controller und einen Spieleberater für Zelda abzusahnen. Dank Elternzeit konnte ich um Punkt 10 Uhr in der Abteilung stehen – und die Einführung der Switch hätte nicht trostloser aussehen können.

Zugegeben: Es gab keine langen Schlangen. Aber von den Leuten, die noch verzweifelt eine Konsole absahnen wollten, kamen gerade einmal die ersten zwanzig zu ihrem Glück. Verkauft wurde nicht aus dem Regal heraus, sondern von einem vollgepackten kleinen Schiebewagen.

Immerhin genug vorrätig: Die nur mäßig bewertete Minispielsammlung "1-2-Switch". Mehrere Boxen voll mit Spielen lagen wie Blei auf dem Wagen. Nintendo wirbt aktuell auch im Fernsehen mit dem Titel, an den sich (Vorsicht: Subjektiv!) scheinbar niemand wagen will. Wo Hampelspiele zur Zeit der Wii anno 2006 (ja, die Wii ist bereits mehr als 10 Jahre alt!) noch "der heiße Shit" schlechthin gewesen sind, verhalten sich heutige Gamer dann doch konservativer. Ein ebenso großer Indikator dafür: Der Pro Controller ist ständig ausverkauft.

"Doch wie ist sie denn nun, die neue Nintendo-Konsole? Soll ich mir eine Nintendo Switch kaufen? Welche Spiele kannst du mir für die Nintendo Switch empfehlen?" Es sind die üblichen Fragen, welche mir zum Start der neuen Konsolengeneration gestellt werden.

Generell:

  • Die Nintendo Switch ist nur bedingt eine Heimkonsole, sondern ein Handheld, den man auch an den Fernseher anschließen kann. Diesen Fakt übersehen noch immer viel zu viele Leute!
  • Technisch ist die Nintendo Switch der Konkurrenz abermals unterlegen.
  • Die Nintendo Switch ist ein teurer Spaß: 329 Euro für die Konsole, 59 Euro für Zelda, 19 Euro für eine Tragetasche und 69 Euro für einen Pro Controller – macht summa summarum knappe 480 Euro für meine persönliche Start-Komposition.

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Die Spiele:

  • Während Just Dance 2017 und Skylanders Imaginators immerhin ihre Fans haben (ich zähle mich nicht dazu!), solltet ihr selbst als Die-Hard-Bomberman-Fan Abstand von Super Bomberman R halten. Potthäßliches Design trifft auf wenig Inhalt zu hohem Preis. Oder um es mit den eindringlichen Worten des Internetz zu sagen: "F*ck Konami!"
  • Viele der Download-Titel sind eingefleischten Gamern bereits bekannt: Shovel Knight und I am Setsuna sind beide stark überteuert, aber für Leute die 2015 und 2016 verschlafen haben durchaus reizvoll. Das Sci-Fi-Rennspiel Fast RMX hingegen ist tatsächlich Switch-exklusiv und technisch äußerst ansprechend – insbesondere im Handheld-Modus.

  • Geheimtipps für den Online-Shop: Blaster Master Zero ist ein nettes Action-Spiel im NES-Pixel-Stil und VOEZ taugt als japanophiles Rhythmus-Spiel mit etlichen Songs.
  • Pfoten weg von Schrott-Spielen wie Frontier Days und Vroom in the night sky!

Die Controller:

  • Der Nintendo Pro Controller ist preislich am Rande des Erträglichen, liegt aber ganz hervorragend in der Hand und ist fantastisch verarbeitet. Daumen hoch!
  • Die Joy-Cons sind für meine Hände zu klein und fühlen sich selbst nach längerer Daddelzeit noch immer dezent "billig" an. Tipp: Mit voneinander getrennten Joy-Cons spielt es sich am angenehmsten.
  • Auch bei mir verliert der linke Joy-Con gerne mal die Verbindung zur Konsole – und das bei einem Abstand von gerade mal 2 bis 3 Metern. Ärgerlich!

Die Switch:

  • Die Switch ist schwerer als gedacht, aber dennoch leicht genug für längere Sessions unterwegs.
  • Der kleine Ständer für den Bildschirm funktioniert nur auf ebenen Untergründen.
  • Generell ist mir der Bildschirm für den Standbetrieb erheblich zu klein: Kaum vorstellbar, dass man auf diese Art Mario Kart 8 im Splitscreen zocken soll.

  • Die Aufregung über den geringen Speicher von 32 Gigabyte kann ich (noch!) nicht nachvollziehen: Es gibt schlicht nicht genug Spiele, damit ihr das Teil voll bekommt. Selbst Zelda verschwendet "nur" 13,4 Gigabyte – nachfolgende Titel wie Splatoon 2 und Arms werden da sicher deutlich weniger auf die Waagschale werfen. Will heißen: 2017 solltet ihr damit locker auskommen.
  • Die viel kritisierte Akku-Laufzeit ist für mich vollkommen ausreichend: Dreieinhalb Stunden für Zelda, danach geht’s zurück ins Ladedock.
  • Das Nintendo Dock lässt sich nur schwer VOR dem Fernseher platzieren, ohne dass die Switch einen Teil des Bildschirms verdeckt. Und bei der seitlichen Positionierung verrenkt man sich beim An- und Abdocken.
  • Der Wechsel zwischen TV- und Handheldmodus dauert tatsächlich nur zwei bis drei Sekunden.
  • Die Nintendo Switch unterstützt (noch?) keine Bluetooth-Kopfhörer. Kabelkopfhörer müssen am oberen Rand (neben dem Modulschacht) angeschlossen werden – so nervt das Kabel euch beim Zocken noch mehr.
  • Das Menü der Switch ist jungfräulich spartanisch und bietet euch außer dem Online-Shop praktisch keinerlei Optionen. YouTube? Twitch? Netflix? Immerhin könnt ihr hier eure Screenshots sehen. Später, Peter!

Mein Fazit zur Switch

Trotz vieler, vieler Negativpunkte habe ich den Kauf der Switch bislang nicht bereut. Ja, sie ist zu teuer, ja, sie hat ihre Probleme - aber am Ende der Fahnenstange ist vor allem die mobile Komponente stark genug, um ein dickes Grinsen auf mein Gesicht zu zaubern. Zelda auf dem Klo, Zelda bei Schwiegereltern, Zelda abends im Bett, Zelda im Kinderzimmer zusammen mit dem Nachwuchs, Zelda im Auto - das ist schon großes Kino, an welches sämtliche mobile Lösungen der Konkurrenz (ob Handy, Tablet oder mobile PC-Zwitter wie das Nvidia Shield) meiner Meinung nach nicht herankommen.

Es ist einfach herrlich unkompliziert zu bedienen, die Ladezeiten sind verschwindend gering, der Bildschirm ganz hervorragend ausgeleuchtet: Jedem Nerv-Faktor (Kopfhörerbuchse oben, klappriger Ständer) kann man ebenso schnell einen positiven Punkt entgegen setzen.

Der größte Negativpunkt aber bleibt bestehen: Die Auswahl an Spielen ist bescheiden. Dafür übertrumpft Zelda alle Erwartungen und zeigt der Konkurrenz (Hallo Ubisoft!), wie Open World funktionieren kann, ohne den Spieler an die Hand zu nehmen und von Checklisten-Punkt zu Checklisten-Punkt zu schicken. Seit Super Mario 64 gab es für mich kein vergleichbar gutes Spiel zum Start einer neuen Konsolengeneration - da darf man durchaus gespannt sein, was noch folgen wird.

Was unterm Strich für euch als Fazit bleibt: Wer keine Lust auf Zelda hat (oder es gar noch auf der Wii U zocken kann), der benötigt aktuell (noch!) keine Nintendo Switch. Alle anderen werfen einen Blick in die Geldbörse und schauen, ob sie sich den teuren Spaß leisten können - alleine für Zelda lohnt sich der Kauf.

Abwarten schadet bekanntlich auch nicht: Amazon schnürt bereits die ersten Bundle aus Switch und 1-2-Switch für 369 Euro - und bis Mitte des Jahres dürfte sich auch die Software-Situation verbessert haben. Besonders neugierig bin ich jetzt auf die E3 Mitte Juni: Legt Nintendo neben Splatoon 2 und Super Mario Odyssey noch ein oder zwei weitere Titel auf die Waagschale, wird der Kauf von der Kür zur Pflicht für jeden Zocker.

Achja, bevor ich es vergesse: Nintendo hat kürzlich ein dreiteiliges Making of zu Zelda veröffentlicht, welches sich eingefleischte Fans nicht entgehen lassen sollten. Hier der erste Teil, den Rest findet ihr auf Youtube:

Daniel daddelt... Yooka-Laylee

Als im Juli 1998 Banjo-Kazooie für das altehrwürdige N64 erschien, war die Welt im Rausch der 3D-Jump'n'runs. Das Genre, welches praktisch die Blaupause für heutige "Open World" Titel gewesen ist, verfiel über die letzen Jahre in eine Art Winterschlaf.

Mit Yooka-Laylee schütteln die Entwickler von Playtonic Games (Ex-Rare) das muntere 3D-Gehüpfe jetzt wieder gehörig wach: Der per Kickstarter finanzierte Titel ist ein Nachfolger im Geiste zu Banjo Kazooie, wird nicht müde die 90er Jahre am laufenden Band zu zitieren und kommt mit einem Helden-Duo daher, welches sich nicht vor den großen Stars der damaligen Zeit verstecken muss.

Ich konnte nun bereits selbst Hand an das grell bunte Abenteuer legen - und mein erster Eindruck ist SEHR positiv. Zugegeben, die Steuerung wirkt auf den ersten Blick etwas schwammig - was auch daran liegen dürfte, dass ich seit Ewigkeiten kein 3D-Jump'n'run mehr angefasst habe. Das präzise Springen von einer mobilen Plattform auf die nächste will halt erstmal wieder geübt werden.

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Aber was Playtonic Games bereits im kurzen Tutorial und dem ersten Level an Kreativität abfeiern, zeigt mir: Hier steckt ein großartiges Spiel vergraben. Auf der von mir gespielten Xbox One Version präsentiert sich die Umgebung knackscharf, bunt und äußerst detailliert - das tropische Setting sorgt für Gute-Laune-Feeling. Gewöhnungsbedürftig: Als Anlehnung an Banjo Kazooie blubbern sämtliche Charaktere munter vor sich her. Was für Retro-Fans lustig sein mag, dürfte jüngeren Zockern schnell auf den Sack gehen.

Überhaupt wird erstaunlich viel geredet: Die Geschichte ist seicht, die Charaktere umso ausgetüftelter und liebevoll in die Welt integriert. Verschiedene Dialekte und Stile vereinen sich auch hier zu einem bunten Potpourri.

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Ansonsten wird gedaddelt als wäre es 1998: Federkiele sammeln um neue Fertigkeiten freizuschalten, goldene Seiten sammeln um neue Welten freizuschalten, oder bereits freigeschaltete Welten zu erweitern, Retro-Münzen sammeln um Arcade-Games freizuschalten... an jeder Ecke gibt es was zu tun und einzuheimsen! Da habe ich im Rausche der ersten Spielsession glatt die Zeit vergessen und war bis tief in die Nacht unterwegs - stets mit dem Gefühl im Bauch ein Spiel aus einer anderen Videospiel-Epoche zu zocken. Ein größeres Lob kann man dem Titel aktuell kaum machen.

Den vollständigen Test zu Yooka-Laylee gibt es dann Anfang April bei uns zu lesen ;-)

Yooka Laylee erscheint am 11. April für PlayStation 4, Xbox One und PC und soll im Laufe des Jahres auch für die Nintendo Switch umgesetzt werden.

News-Flash

Mass Effect Andromeda muss sich auf Metacritic mit einer popeligen 75 begnügen - im Schatten der letzten Highlights ein herber Rückschlag für EA, aber definitiv auch kein Grund für Sci-Fi-Fans den Titel links liegen zu lassen.

Laut vieler Stimmen hat der Titel vor allem technische Probleme, die für mich persönlich den eigentlichen Reiz des Spiels ausmachen. Aber seht selbst:

Japanische Switch-Zocker jubellieren über die just angekündigte Seiken Densetsu Collection (alias "Secret of Mana"). Enthalten sind alle drei Teile, wobei es der dritte Teil leider nie nach Deutschland geschafft hat. Der erste Teil erschien hierzulande 1993 als Mystic Quest für den Game Boy (NA: Final Fantasy Adventure, Japan: Seiken Densetsu: Final Fantasy Gaiden), Teil 2 dann als "Secret of Mana" für das Super Nintendo.

Die Sache mit der fehlenden Übersetzung von Teil 3 dürfte eine europäische Umsetzung schwierig gestalten - aber immerhin habt ihr auf der Nintendo Switch auch Zugriff auf japanische Download-Titel (einen japanischen Account vorausgesetzt). Erscheinen soll die Collection am 1. Juni für 4.800 Yen (ca. 40 Euro).

Overwatch-Fans dürfen sich freuen: Ab dem 21. März gibt es inhaltlichen Nachschub in Form der vierbeinigen Heldin "Orisa", einem fiesen Kampfroboter, der die Riege der Tanks ergänzt und mit einem Schutzschild, sowie einem Schadensverstärker auf das Schlachtfeld zieht.

Orisa bleibt übrigens erstmal eine Woche außen vor, was die Ranglisten-Kämpfe anbelangt - hoffentlich genug Zeit für euch, um mit der neuen Heldin warm zu werden.

Heimlich, still und leise hat sich der kleine und fiese Goblin aus "Styx" mit dem Nachfolger "Shards of Darkness" (PlayStation 4, Xbox One, PC) in die Händlerregale geschlichen. Geheimtipp!

Retro-Zocker dürfen auch auf Steam einen ganz besonderen Klassiker auf die heimische Festplatte herunterladen: Turok 2 - Seeds of Evil verabschiedet sich vom Wischiwaschi-Look aus der N64-Zeit und erstrahlt knackig scharf auf Full-HD-Monitoren.

Und wo wir gerade beim Thema "Retro" sind: Aus dem Nichts heraus hat Capcom die Disney Afternoon Collection für PlayStation 4, Xbox One und PC angekündigt, auf der sich einige äußerst geniale 8-Bit-Klassiker wiederfinden. Darunter auch zwei meiner persönlichen Lieblingsspiele aus dieser Zeit: Duck Tales und Chip'n'Dale! Herrlich!

Neue Arena-Shooter braucht das Land (jedenfalls laut dieser Entwickler und Publisher): Good ol' Cliffy's Lawbreakers ist in der Closed Beta angelangt (16. bis 19. März), und auch die erste Beta zu Quake Champions scheint auf einem guten Weg zu sein. Ob die beiden gegen das immens populäre Overwatch anstinken können?

Die vereinte Rollenspiel-Welt wartet sehnsüchtig auf den Release von Persona 5 am 4. April. Wer zwischen all den Highlights tatsächlich noch etwas freie Zeit finden sollte, markiert sich das Datum rot im Kalender!

Der erste Trailer zum Final Fantasy XV DLC "Episode Gladiolus", der den hünenhaften Wächter von Prinz Noctis in den Fokus setzt. Los geht's am 28. März.

Rocket League wächst und gedeiht: Mit dem neuesten Update integrieren die Entwickler den "Dropshot Mode", der das ursprüngliche Spielkonzept beinahe komplett über den Haufen wirft. Los geht's am 22. März.

Die Kämpferriege zum Superhelden-Gekloppe Injustice 2 (erhältlich ab dem 16.05.für PlayStation 4, Xbox One und PC) ist mittlerweile so gut wie komplett. Die letzten Zugänge sind Firestorm, Cheetah, Swamp Thing, Black Canary und Doctor Fate, die sich im Kampf den bereits bekannten Helden Aquaman, Batman, Superman, The Flash und Co. stellen.

Der blaue Igel ist zurück: Sonic Forces scheint sich (zum Glück!) am genialen Sonic Generations zu orientieren und bietet euch sowohl dreidimensionale (á la Sonic Adventure) UND zweidimensionale Level. Der erste Gameplay-Clip sieht vielversprechend aus:

Bereits am 5. Mai soll das nächste Bethesda-Game "Prey" im Laden stehen: Mit dem Vorgänger scheint es nicht mehr viel gemein zu haben, doch in Sachen Spielmechanik und Handlung ist es noch immer interessant genug. Stellt euch am besten eine Mischung aus BioShock und Dishonored im Sci-Fi-Setting vor.

An System Shock 3 wird weiter munter gewerkelt, jetzt hat das Studio OtherSide Entertainment endlich auch den passenden Publisher gefunden: Starbreeze wird sich um die Veröffentlichung des Titels kümmern.

Mirage: Arcane Warfare schickt sich an der magisch begabte Nachfolger zu "Chivalry: Medieval Warfare" zu werden. Auf der PAX East 2017 gab es spielbares Material zu sehen - und das verspricht eine Menge Spaß!

 

Frisch aus der Gerüchteküche

Viele der Titel, welche zum Ende des Jahres und darüberhinaus erscheinen sollen, wurden bislang noch komplett unter Verschluss gehalten. Von einigen weiß man bereits sicher, dass sie sich in Entwicklung befinden - von anderen ist es eigentlich nur logisch, dass bald ein Nachfolger her muss.

Dementsprechend habe ich mir einige Gedanken gemacht, was uns auf den großen Messen des Jahres (E3, Gamescom, Blizzcon) erwarten könnte. Diese Liste ist größtenteils auf meinem eigenen Mist gewachsen und hat keinerlei Anspruch wahr zu sein. Oder um es mit Descartes zu sagen: Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

  • Destiny 2 - Die Ankündigung auf der E3 ist SEHR wahrscheinlich. Diesmal hoffentlich auch für PC.
  • Call of Duty X - Nach der "Zurück zu den Wurzeln"-Aussage von Activision wird bereits munter gemutmaßt, ob auch Call of Duty die Zeit früherer Auseinandersetzungen (Zweiter Weltkrieg, Vietnam) aufgreifen wird.
  • Star Wars Battlefront 2 - Wurde bereits offiziell bestätigt und soll Ende des Jahres erscheinen - diesmal inklusive Einzelspieler-Kampagne. 

Auch für Blizzard-Fans könnte es dieses Jahr spannend werden: Was wird auf der Blizzcon gezeigt?

  • Overwatch - Es würde mich sehr wundern, wenn Blizzard die Overwatch-Fans nicht noch einmal für ein größeres Add-on zur Kasse bitten würde. Story-Koop-Modus, pretty please?
  • Diablo 4 - Wurde bereits zur letzten Blizzcon erhofft, 2017 wird Teil 2 vom Spekulationsmarathon eingeläutet.
  • Warcraft - Trotz vieler treuer WoW-Fans liegt das Franchise abseits der tot getrampelten MMORPG-Pfade brach. Ein neues Strategiespiel wäre wohl der Traum vieler Fans.

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Nintendo-Zocker können es kaum abwarten mehr zu den kommenden Switch-Spielen zu erfahren. Der perfekte Zeitpunkt um ordentlich zu mutmaßen:

  • Mario Kart 9
  • Mario Party Switch
  • Donkey Kong Country Switch
  • Smash Brothers Switch
  • Metroid Switch
  • Pokemon Stars (Umsetzung von Sun & Moon)
  • Mario RPG: Invasion of the Rabbids
  • Pikmin Switch

Und dann stehen noch diese Kandidaten hier auf dem Programm:

  • The Elder Scrolls VI - Der sechste Teil ist (noch) pure Spekulation, könnte aber nach Fallout 4 und dem immensen Erfolg von Teil 5 (Skyrim) durchaus im Bereich des Möglichen liegen.
  • Assassin's Creed Empire - Die Gerüchte um den neuesten Teil werden immer konkreter. Diesmal soll Ägypten als Spielplatz herhalten.
  • Borderlands 3 - Sowohl Battleborn, als auch Evolve waren für 2K Games kommerzielle Flops. Wird also Zeit, dass die Jungs mal wieder einen Hit landen! Und war würde da besser passen, als Borderlands 3?
  • Guardians of the Galaxy - Passend zum neuen Kinofilm sollen auch einige Spiele erscheinen. Darunter ein Grafik-Adventure von Telltale, ein noch nicht näher gezeigter Titel von Square Enix, sowie die obligatorische LEGO-Verwurstung von Travellers Tales.
  • Need for Speed - Seit 2015 ist die Serie praktisch untergetaucht. Ob es 2017 weiter ruhig um eine der populärsten Rennspiel-Serien bleibt?

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  • The Sims 5 / Sim City 2 - Auch die Sims werden nun schon seit 2014 mit neuen DLCs versorgt - da würde mich ein neuer Teil nicht wundern. Ob sich EA jedoch nochmal an ein neues Sim City wagt?
  • Halo 6 - Halo 5: Guardians erschien im Oktober 2015 - da wäre es doch mal Zeit für einen Nachfolger, am besten gekoppelt an die Power der Xbox Scorpio.
  • Beyond Good and Evil 2 - Ein Dauergast auf jeder Spekulationsliste.
  • Metro X - Der Nachfolger zur Metro-Serie befindet sich in Arbeit.
  • Neues "Souls"-Game: Bei dem qualitativen Ausschuss der letzten Jahre würde es mich nicht überraschen, wenn From Software auch 2017 gleich den nächsten Hit nachlegen würden. Diesmal soll es übrigens kein "Dark Souls" mehr werden - aber ich nehme auch alles andere ;-)
  • Forza X: Nach dem fabulösen Forza Horizon 3 steht für 2017 eigentlich wieder trockene "Motorsport"-Kost auf dem Programm. Ich mutmaße: Das nächste Rennspiel aus dem Hause "Turn10 / Playground Games" (übrigens der zehnte Serienteil!) wird beide Welten miteinander vereinen und etwas ganz neues auf die Strecke schicken.

Ach ja - wenn alles nach Plan läuft, wird 2017 sicher auch Half Life 3 angekündigt. Der erste große VR-Titel von Valve. Man wird ja wohl noch träumen dürfen ;-)

Ihr merkt schon: Die Flut an Spielen wird 2017 nicht weniger – und das Geheule über Backlog, technische Unzulänglichkeiten, Cheater und überteuerte Hardware sicher ebenso wenig. Wir sind halt alles große Kinder, die umso anstrengender sind, je älter sie werden.

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