Besucherrekord beim Open Source Festival

Wir wussten es wird gut, aber es war noch viel besser

Besucherrekord beim Open Source Festival: Wir wussten es wird gut, aber es war noch viel besser Besucherrekord beim Open Source Festival: Wir wussten es wird gut, aber es war noch viel besser Foto: Tonight.de/Joshua Sammer

6.500 Besucher nahmen gestern die beschwerliche Pilgerreise in den Grafenberger Wald auf sich, um beim Open Source Festival dabei zu sein – so viele wie bisher in keinem anderen Jahr. Und das macht auch Sinn, einen besseren Tag hätte man sich für ein Festival wie dieses wirklich nicht aussuchen können. Das Wetter war perfekt, die Bands on Fire und die Besucher tiefenentspannt. Wer nicht dabei war, kann sich jetzt nochmal ausgiebig unter die Nase reiben lassen, was er alles verpasst hat. Ihr habt verkackt.

Open Source Festival | Samstag, 9. Juli 2016 Open Source Festival // Sa 09.07.16 Rennbahn (Grafenberg) 164 Fotos

Das Wetter

Heitere 25 °C, durchgängiger Sonnenschein und ab und zu mal ein laues Lüftchen, um die Schweißperlen zu trocknen – für genau dieses Wetter wurden Festivals überhaupt erst erfunden. Warm genug um sich entspannt auf der Wiese niederzulassen, aber nicht so heiß, dass das Tanzen zur feucht-schwitzigen Qual wird. Perfekt eben. Ach, du warst lieber im Freibad? Na, war sicher auch schön.

Die Bands

Pop, Rock, Elektro – das Line-Up des Open Source war ein bunter Genre-Mix, der aber trotzdem bei Weitem nicht beliebig wirkte. Gleich drei Bühnen gab es auf der Düsseldorfer Galopprennbahn, Highlight war natürlich erwartungsgemäß die Hauptbühne direkt vor der Tribüne.

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Schnipo Schranke regte zu ausgiebigen Gedankengängen über Küsse, Pisse und Cluburlaub an, zum melancholischen Indie-Folk von Get Well Soon konnte man zwischendurch mal ein Nickerchen auf seiner Picknickdecke machen und dann mit unseren Lieblings-Österreichern Bilderbuch, die noch dazu viel Nippel zeigten, ordentlich absteppen. Für einen fulminanten Abschluss im Sonnenuntergang sorgten dann die feschen Elektropop-Boys von Hot Chip. Achso, du hast lieber zuhause deinen Mix der Woche bei Spotify gehört? War bestimmt auch cool.

Das Publikum

Familien mit Kindern, Sektchen trinkende Mädelsgruppen und vollbärtige Hipster-Boys – das Publikum war mindestens so vielfältig, wie das Line-Up. Eins waren sie jedoch alle: absolut tiefenentspannt. Kein Gedränge, kein Geschreie und keine herumfliegenden Bierflaschen, nur nette Menschen auf Decken. So gefällt uns das. Unsere Lieblingsbesucherin war natürlich die Dame mit dem flotten "Ein Herz für Tinder"-T-Shirt. Fashionista on the rise! Ach, du hast dich lieber auf der Bolkerstraße mit 'nem Junggesellenabschied geprügelt? Ja, das geht natürlich auch.

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Das Drumherum

Auch abseits von Bühnen, Bierständen und Toiletten gab es wieder einiges zu entdecken. In den Open Squares traf sich das zukünftige Who is who der Krativszene NRW und an zahlreichen Foodtrucks und Futterständen konnte man sich durch die aktuellen Foodtrends der Stunde fressen – von Pulled-Beef-Sandwiches über gefüllte Ofenkartoffeln bis hin zu Eis am Stiel mit Rum drin (Ohja!) war für jeden was dabei. Ach, du hattest Nudeln mit Ketchup? Auch lecker.

Wir freuen uns jedenfalls schon auf der Open Source Festival 2017. Und ihr solltet das auch nicht verpassen!