Flirten, Feiern, Fahrgeschäfte

Unser Knigge für die Größte Kirmes am Rhein

Flirten, Feiern, Fahrgeschäfte: Unser Knigge für die Größte Kirmes am Rhein Flirten, Feiern, Fahrgeschäfte: Unser Knigge für die Größte Kirmes am Rhein Foto: Tonight.de/Natali Krichevski
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Zehn Tage geht es auf den Oberkasseler Rheinwiesen rund: Gefühlt alle Düsseldorfer treffen sich ab dem 15. Juli auf der Kirmes, feiern bis weit nach Mitternacht in den Zelten, trinken ein (zwei, drei, vier...) Alt und lassen sich in den Fahrgeschäften ordentlich durchschütteln. Klingt prima, ist es auch – doch damit auch alles rund läuft, haben wir unseren ganz persönlichen Kirmes-Knigge erstellt.

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Was gar nicht geht:

Mit dem Auto direkt an die Kirmes fahren. Denn hier geht in Sachen Parken wirklich GAR nichts. Zum Glück gibt’s überfüllte Straßen- und U-Bahnen, in die sich der leidenschaftliche Kirmesgänger gerne zwängt. Ihr zählt euch nicht zu dieser Sorte? Dann hilft nur eins: kommt zu Fuß ;-)!

Schubsen, pöbeln, drängeln. Ob im Zelt, auf den Gassen oder in der Schlange vorm Fahrgeschäft/ der Würstchenbude – es scheint noch Leute zu geben, die der Meinung sind, dadurch würde sich der Trubel in Luft auflösen. Leider müssen wir diese enttäuschen: NEIN. FUNKTIONIERT NICHT. Aber nervt alle anderen...

Schlechte Anmach-Sprüche. „Brauchst du jemanden zum Händchen halten in der Geisterbahn?“ (gähn!), „War dein Vater ein Dieb – oder wer hat dir die Diamanten in die Augen gesetzt?“ (auf der Schleimspur rutscht man aus!), „Ich hab meine Nummer verloren, darf ich deine haben?“ (sehr einfallsreich ;-)). Wir könnten hier noch mehr aufzählen, aber das wollen wir euch dann doch nicht antun.

Bierflasche auf den Boden fallen lassen. Seid ihr schon mal in eine Glasscherbe getreten oder gefallen? Nein? Gut, ist auch keine wünschenswerte Erfahrung. Aus diesem Grund erspart euch und euren Mitmenschen dieses Leid und entsorgt eure Flaschen ordentlich :-).

Prolliges Imponier-Gehabe. Im Tierreich mag das „Wer ist am stärksten“-Prinzip ja vielleicht funktionieren, in unserer Welt wirkt es leider nur primitiv. Also liebe Männer, beeindruckt die Damen doch besser mit charmanten Komplimenten anstatt verzweifelt immer wieder „Hau den Lukas“ zu schlagen ;-).

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Was geht:

Gute Anmachsprüche. Zwar fällt uns leider keiner ein, aber auf ein Bier lässt sich in den Zelten wahrscheinlich jeder gerne einladen. Allgemein gilt die Devise: Je kreativer und lustiger der Spruch, desto besser! Ehrlichkeit spielt dabei eine große Rolle.

Schunkeln. In jedem Club bis in die Haarwurzeln verpönt, auf der Kirmes erwünscht – und zwar zu jeder Musikrichtung. Nützlicher Nebeneffekt: Es lassen sich leicht Kontakte mit der hübschen Nachbarin/ dem attraktiven Nachbarn knüpfen – und somit fällt auch das Kopfzerbrechen über einen akzeptablen Anmachspruch flach!

Beim Autoscooter das andere Fahrzeug „anstupsen“ (nicht crashen!). Hat mittlerweile schon Kultcharakter (und ist bei den überfüllten Fahrflächen fast unumgänglich). Insofern nehmt den Spaß mit Humor. Allerdings bitte unterscheiden zwischen „spaßiger Wettstreit“ und „sich die Zähne ausschlagen“!

*Auch mal einen ausgeben! Denn Geiz ist auf der Kirmes alles andere als geil.

*Seiner Liebsten eine Rose schießen. Nein, auf der Kirmes ist das nicht kitschig, hier gehört es fast zum guten Ton ;-). Wahlweise gehen auch Lebkuchenherzen oder Kuscheltiere.

*Party machen! Auf der Kirmes Pflicht – schließlich gibt es tolle Zelte, die ein ganz unterschiedliches Programm bieten. Und da ist auch für Clubber jede Menge dabei!

I Love Düsseldorf | Samstag, 16. Juli 2016 I Love Düsseldorf // Sa 16.07.16 Frankenheim-Zelt // Rheinkirmes 183 Fotos