Sei so frei, Frau

Die Freifrau von Kö gehört zu Düsseldorf wie keine andere

Sei so frei, Frau: Die Freifrau von Kö gehört zu Düsseldorf wie keine andere Sei so frei, Frau: Die Freifrau von Kö gehört zu Düsseldorf wie keine andere Foto: Tonight.de/Joshua Sammer
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Die Freifrau von Kö ist Düsseldorfer Urgestein. Und wie es so ist mit Kunstfiguren, hat auch die Freifrau ein paar unverwechselbare Erkennungsmerkmale. Ein paar? Laut, schrill, nicht zu übersehen, das wäre die Kurzformel, so könnte man denken. Auf den ersten Blick. Aber so ist sie gar nicht. Das lose Mundwerk ist nur Show.

Wie es sich gehört für eine Millionärsgattin: Der große Auftritt muss sitzen. Und er muss glaubwürdig sein. Wenn ihre Lider mit dem Lametta sämtlicher Düsseldorfer Weihnachtsbäume um die Wette glitzern, dann ist das, na was wohl? "Natürliche Schönheit. Ich sehe immer so aus. Ich bin überhaupt nicht geschminkt." Doch nur wenige schauen hinter die Fassade, beklagt sie. "Eigentlich bin ich still, introvertiert und dünn." War da ein Zwinkern? Sie nimmt sich nur so ernst, wie es ihr Spaß macht.

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Und nicht nur sich, sondern auch alle anderen. Zu einer nichts ahnenden Passantin sagt sie: "Wissen Sie, dass sich Ihre Tasche als Transvestit verkleidet hat?" Und schüttelt den Kopf mit dem riesigen Haaraufbau: "Pailletten vor 18 Uhr." Das käme Madame, wie sie sich nennen lässt, schließlich hat sie in ein freiherrliches Geschlecht eingeheiratet, nie in den Sinn. Lieber schon ein Kaftan. "Da kann man nicht sehen, wo der Stoff aufhört und die Hüfte tatsächlich anfängt.

"Aber ach, das sind alles nur Äußerlichkeiten. Es geht um die inneren Werte. "In Düsseldorf ist alles Gold, was glänzt", das ist einer ihrer bekannten Sprüche. Unterzeile: "Solange Sie das Etikett nicht abziehen." Jedenfalls über die Goldene Brücke kann sie jetzt mit ihren Gästen schlendern beim "Glamourstadtbummel" am 10. September.

Quelle: RP