2014 war für Stefan Honig ein großartiges Jahr

Songwriter geht auf große Tournee

2014 war für Stefan Honig ein großartiges Jahr: Songwriter geht auf große Tournee 2014 war für Stefan Honig ein großartiges Jahr: Songwriter geht auf große Tournee Foto: Dominik Pietsch
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Ein Blick auf seine Facebook-Seite genügt, um selbst als Außenstehender das Resümee zu ziehen: 2014 war für Stefan Honig ein großartiges Jahr. Sein drittes Album "It's Not A Hummingbird, It's Your Father's Ghost" öffnete dem Düsseldorfer Singer/Songwriter Türen.

In seine Konzerte strömten insgesamt 3000 Menschen. Die Musikzeitschrift "Intro" attestierte ihm gar jenes Niveau, für das man einst Conor Obert und seine Band Bright Eyes geschätzt hatte.

Ein Ende der Euphorie scheint nicht in Sicht, denn nun steht Honig gleich das nächste Projekt ins Haus. Unter dem Motto "Five bands become one" geht es auf eine Konzertreise, wie sie vielversprechender kaum sein könnte - namentlich: auf die "Tour of Tours". In 15 Etappen beehren Honig und sein großzügiger Anhang renommierte Club-Locations wie das Kölner Gebäude 9, den Berliner Postbahnhof oder das Hamburger Gruenspan.

Mit im Gepäck hat er etwa Tim Neuhaus, der 2014 viel als Drummer, Gitarrist, Freund und Wegbegleiter Cluesos unterwegs war, in den vergangenen Jahren aber vor allem mit zwei sträflich unterschätzten, gemeinsam mit seiner Band The Cabinet eingespielten Pop-Alben glänzte. Außerdem: Town of Saints aus Groningen mit ihrem von Violinen geprägten Folk-Rock. Hinzu kommen Ian Fisher & The Present, das countryeske Duo aus Missouri im Berliner Exil - sowie Jonas David, für dessen strahlende Kopfstimme sich auch Matthias Schweighöfer begeisterte und drei Songs auf dessen "Vaterfreuden"-Soundtrack platzierte.

In erster Linie ist die "Tour of Tours" ein Projekt unter langjährig vernetzten Freunden: Man kennt sich von gegenseitigen Support-Auftritten. Ian Fisher feilte etwa mit Tim Neuhaus als eine Art Songwriting-Lektor an dessen englischen Texten.

Und eines Tages fanden sich dann alle fünf Parteien auf einer Bühne wieder: Im Frühjahr 2014 trieb sie das Schicksal zur richtigen Zeit an denselben Ort - und ließ sie im Rahmen des geplanten Honig-Konzerts gemeinsam im Berliner Club Bi Nuu auftreten.

"Es wurde jedes verfügbare Instrument gespielt, fünfstimmige Gesangsharmonien improvisiert, getrommelt und dirigiert. Eine Wand aus Indie-Folk-Pop-Sound", erinnert sich der Düsseldorfer und umreißt, was einen am 23. Januar erwartet, wenn das erste von 15 Konzerten im Gebäude 9 stattfindet. Dann wird er ins kalte Wasser stürzen - und jedem Anhänger der einzelnen Bands dessen Lieblingslieder "in einer gewaltigen, einzigartigen Version" präsentieren.

Termine unter www.honigsongs.de

Quelle: RP