Studenten laden zum Kurzfilmwettbewerb

Popcorn, Bier und Kurzfilme: Das Düsseldorfer Filmfest

Studenten laden zum Kurzfilmwettbewerb: Popcorn, Bier und Kurzfilme: Das Düsseldorfer Filmfest Studenten laden zum Kurzfilmwettbewerb: Popcorn, Bier und Kurzfilme: Das Düsseldorfer Filmfest Foto: Hannah Heimbuchner

Rund 2000 Besucher kommen jedes Jahr zum Düsseldorfer Filmfest. Komplett von Studenten organisiert, lockt es vom 16. bis zum 18. November wieder in die Heinrich-Heine-Universität und in das Filmmuseum in der Altstadt.

Dass die Studierenden der Medien- und Kulturwissenschaften Kreativität mitbringen sollten, ist klar. Aber das, was die HHU-ler mit dem Filmfest auf die Beine gestellt haben, übertrifft wohl alle Erwartungen der Studis und auch der Dozenten. Denn mittlerweile ist das Düsseldorfer Filmfest einer der bekanntesten Kurzfilmwettbewerbe NRWs – und das mit Recht.

Das Kurzfilmfestival bietet auch unbekannteren Filmemachern die Plattform, ihre Filme zu präsentieren und mit etwas Glück und Können sogar einen der begehrten Preise mit nach Hause zu nehmen. Es gibt einen Preis, der von einer Fachjury vergeben wird, und zwei, bei denen die Zuschauer für ihren Lieblingsfilm voten können.

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Aber wer vermutet, dass sich die Fachjury und das Publikum am Ende einig sind, und ein Film sogar beide Preise abräumt: Weit gefehlt! Während die Zuschauer meist ein Werk mit emotionaler Wirkung präferieren (gerne aus den Genres Comedy oder Drama), entscheidet sich die Fachjury in der Regel für sehr künstlerische Filme, bei denen Bildkomposition, Dramaturgie und die Innovativität des Gesamtkunstwerks eine wichtige Rolle spielen.

Wer dieses Jahr gewinnt, könnt ihr – zumindest auf der Seite des Publikums – mitentscheiden. Die Filme werden jedes Jahr von einem extra dafür gegründeten Komitee der MeKuWis (Medien- und Kulturwissenschaftler) gesichtet und nach langen Diskussionen ausgewählt. Dieses Jahr haben es die besten 25 aus über 300 Bewerbungen in die nächste Runde geschafft. Schlechte Filme gibt es also sicher nicht zu sehen, oft übertreffen die Werke der Nachwuchsfilmemacher sogar alle Erwartungen. Hingehen lohnt sich.

Am 16. und 17. November könnt ihr die 25 Filme im Hörsaal 3A der HHU sehen und Punkte vergeben. Am 18. November fällt dann im Filmmuseum in der Altstadt bei Glühwein, Bier und Popcorn die Entscheidung. Der Eintritt ist frei, Snacks und Getränke sind günstig. Seid besonders am Freitag eher früher als später da, die Plätze sind meist schnell belegt – und einen ganzen Abend lang stehen macht ja auch nicht so viel Spaß.

An allen drei Abenden gibt es nicht nur was zu sehen, sondern auch zu hören: The  Mañana  People, zwei Studenten aus Bonn, geben am 16. November experimentelle Theremin-IPad-Kunst zum Besten. Am 17. November tritt Youtube-Star Nicole Milik für euch auf. Vielleicht kennt ihr sie vom Vorentscheid zum ESC. Am Finalabend steht dann der Newcomer Frére für euch auf der Bühne.

Und noch einen Termin könnt ihr euch dick im Kalender anstreichen: Die Kick Off Party des Filmfests findet am 10. November – genau eine Woche vorm Start des Filmfests – im Salon des Amateurs statt. Drei Euro Eintritt sind bestimmt nicht zu viel verlangt, denn die MeKuWi-Partys gehen gewöhnlich gut ab und sind ein guter Grund, um donnerstags mal so richtig die Sau rauszulassen. Alle weiteren Infos zur Party findet ihr hier:

Filmfest Kick-off-Party | Donnerstag, 10. November 2016 Filmfest Kick-off-Party // Do 10.11.16 Salon des Amateurs 37 Fotos

Also viel Spaß beim Voten, Popcorn snacken und Filme feiern – sorgt dafür, dass auch die 14. Ausgabe des Studi-Projekts ein voller Erfolg wird!