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Was ihr schon immer über den Medienhafen wissen wolltet...

Alle Infos zu Düsseldorfs Instagram-Ort #1: Was ihr schon immer über den Medienhafen wissen wolltet... Alle Infos zu Düsseldorfs Instagram-Ort #1: Was ihr schon immer über den Medienhafen wissen wolltet... Foto: TONIGHT.de/Ronny Hendrichs

Der Düsseldorfer Medienhafen ist vor allem wegen seiner ungewöhnlichen Architektur bekannt. Aber wusstet ihr auch, seit wann es den Hafen in seiner heutigen Form gibt und wie viele bunte Flächen das Colorium ausmachen? Und was genau das Colorium ist? Wir haben ein paar Fakten für euch zusammengetragen, mit denen ihr beim nächsten "Heimat-Talk" glänzen könnt.

Der Medienhafen wie wir ihn heute kennen, gibt es seit etwa 1990. Das Konzept dazu wurde bereits 1974 entwickelt. Das Ziel lag darin, den ehemaligen Zollhafen zu einem Yachthafen umzuwandeln. Nach einer Umstrukturierung in den 70ern wurde im Hafen viel gebaut: 1982 der Rheinturm, 1988 folgte der Neubau des Landtags. Der "Neue Zollhof" des Architekten Frank Gehry wurde 1999 fertiggestellt.

 

Ein von TONIGHT.de (@tonightde) gepostetes Foto am 24. Aug 2016 um 3:06 Uhr

Die Medienunternehmen, die sich Anfang der 90er im Hafen niederließen, gaben ihm schließlich auch den Namen. Läuft man durch die Straßen des Hafens, bemerkt man schnell: auf einheitliche Architektur wurde hier kein Wert gelegt. Stattdessen wurde jedes Grundstück individuell behandelt und renommierte Architekten durften sich austoben.

So erwartet einen zum Beispiel der "Neue Zollhof", geläufiger als die Gehry-Bauten, die aus drei dekonstruktivistischen Gebäuden bestehen. Sie haben gewellte Oberflächen, keine Sockel oder Simse und gehören wohl zum meistfotografierten Motiv der Stadt.

 

Ein von TONIGHT.de (@tonightde) gepostetes Foto am 6. Feb 2017 um 10:00 Uhr

Ein Stückchen weiter im Haus der Architekten sitzt die Architektenkammer Nordrhein-Westfalens. Auch dieses Gebäude ist ungewöhnlich geformt. Die Dreiecksform wurde von einem Darmstädter Büro entworfen, hatte im Wettbewerb um die Gestaltung des Gebäudes allerdings nur den zweiten Platz erreicht.

Auf der anderen Seite des Hafens wird es bunt. Am Roggendorf-Haus kann man seit 2002 Figuren mit gewaltigen Händen und Füßen - so genannte "Flossis" - der Künstlerin rosalie bestaunen. Nur wenige Meter weiter steht das Colorium, 17 Stockwerke hoch, vom britischen Architekten William Alsop entworfen. Dem Namen entsprechend ist die Fassade äußerst farbenfroh, insgesamt sind es über 2200 farbig bedruckte Glaspaneelen, die das Bauwerk schmücken. Seit vier Jahren wird das Colorium als Hotel genutzt – das Innside.

An der Hafenspitze findet sich das Designhotel Hyatt Regency, das insgesamt 19 Stockwerke umfasst. Insgesamt befinden sich rund 700 Unternehmen im Medienhafen.

Das Stadttor am Bürgerpark wurde vom Architekturbüro Petzinka entworfen. Das riesige gläserne Gebäude bildet mit seiner Torfunktion den Übergang vom Medienhafen in das Regierungsviertel.

Kulinarisch hat der Hafen auch einiges zu bieten: Exquisit geht es zum Beispiel bei "Berens am Kai" zu, dort könnt ihr speisen mit Michelin-Stern. Aber auch der Böse Chinese,  das riva, Okinii, Yaz, sattgrün, Roberts Bistro, Meerbar und Lido direkt über dem Wasser locken Foodies in den Hafen. Burgerbegeisterte werden bei Hans im Glück oder Bob & Mary ihr Glück finden.

Wenn ihr nun also nach eurem Spaziergang mit vollem Magen nach Hause kehrt, seid ihr mit Sicherheit auch um einige Instagram-Bilder reicher...

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