Neues Restaurant im Malkasten

Die Lido-Geschichte in Düsseldorf geht weiter

Neues Restaurant im Malkasten: Die Lido-Geschichte in Düsseldorf geht weiter Neues Restaurant im Malkasten: Die Lido-Geschichte in Düsseldorf geht weiter Foto: Karoline Hatt

Ein neues Kapitel: Im traditionsreichen Malkasten an der Jacobistraße 6 hat heute das Restaurant Lido eröffnet. Das Konzept: Probieren und Experimentieren.

Hohe Decken, bunte Stühle, runde Bistro-Tische, eine offene Küche, eine Bar mitten im Raum, zwei Emporen, ein toller Blick auf den denkmalgeschützen Jacobipark, eine weitläufige Terrasse und erstklassige Küche treffen im neuen Restaurant im Malkasten auf eine lange Geschichte. "Es gibt kaum einen Düsseldorfer, der mit dem Malkasten kein Erlebnis verbindet", sagt Küchenchef Florian Ohlmann, der hier seine standesamtliche Hochzeit gefeiert hat. Im Jahr 1848 wurde der Künstlerverein Malkasten als Wirkungsstätte für Künstler gegründet. Und auch heute, 170 Jahre später, ist er immer noch ein beliebter Düsseldorfer Szenetreff.

"Und genau diese Tradition wollen wir mit dem Lido im Malkasten in die Zukunft führen", sagt Robertino Wild, der mit diesem Restaurant bereits sein drittes in Düsseldorf eröffnet. "Wir verwirklichen ein völlig neues Konzept. Zusammen mit der Künstlerin Rosemarie Trockel wurde gezielt und konsequent die Einheit aus Kunst und Gastronomie geschaffen, um die legendäre Vergangenheit des Malkastens aufzugreifen."

Neues Restaurant So sieht's im Lido im Malkasten aus 10 Fotos

Den Köchen eine Bühne geben

Es wurde ein offenes Raumkonzept geschaffen, das aus dem ehemals "verstaubten" Malkasten einen jugendlichen, schicken und frischen Ort macht. 17 Monate wurde hier gewerkelt, jetzt stehen die Türen wieder offen. Gegessen wird an runden Bistro-Tischen, gesessen auf bunten Thonet-Stühlen, die farblich auf den von Rosemarie Treckel gestalteten Teppich abgestimmt sind. Lila, Orange, Blau, Crème, Pink – Eintönigkeit? Fehlanzeige? "Die Gäste strahlen, wenn sie den Raum betreten und das macht uns unglaublich glücklich“, sagt Robertino Wild. Eine weitere Besonderheit: Die Gäste haben einen direkten Blick auf die Küche. Sie befinden sich mitten im Geschehen und können den Köchen bei ihrer Arbeit zuschauen.

Lido - image/jpeg Der Blick in die offene Küche.

Die Küche ist modern, aber klassisch inspiriert. Qualitativ hochwertige Produkte werden vor den Augen der Gäste ohne viel Schnick-Schnack zu leckeren Gerichten verarbeitet. Der Gast soll probieren und experimentieren, mit seinen Freunden direkt am Tisch teilen. Zur Auswahl stehen große und kleine Speisen, wie zum Beispiel Tomaten Nicoise (11 Euro), Tatar (16 Euro) oder eine gebeizte Fjordforelle (14 Euro). Ergänzt wird die Speisekarte durch Fleisch- und Fischgerichte wie Rinderbacke (26 Euro), Kalbskotelett (28 Euro) oder Zander (26 Euro), Rotbarsch (29 Euro) oder Kabeljau (26 Euro). Beilagen werden dazu bestellt, eine ist gratis dabei, jede weitere kostet 4 Euro. Abgerundet wird das Angebot durch die täglich wechselnden Törtchen aus der Lido Pâtisserie.

Lido - image/jpeg Kleine Auswahl vom Mittagssnack: Gebratener Lachs, Pak Choi, Oktopus und Burrata Tomate.

Lido Hafen, Lido Bistro, Lido Malkasten –  jedes Haus hat seinen ganz eigenen Charakter. Jeder Standort lebt seine eigene Philosophie, und doch folgen alle dem gleichen Ziel: Essen als gemeinsames Erlebnis und mit Genuss!

Die Öffnungszeiten: Geöffnet hat das Restaurant sieben Tage die Woche. Küche von: montags bis sonntags von 12 bis 15 Uhr (Mittagskarte), dann von 15 bis 18 Uhr (kleinere Karte) und von 18 bis 22 Uhr (gesamte Speisekarte).

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