Flammkuchen Manufaktur in Düsseltal

Französischer Klassiker in 34 Variationen

Flammkuchen Manufaktur in Düsseltal: Französischer Klassiker in 34 Variationen Flammkuchen Manufaktur in Düsseltal: Französischer Klassiker in 34 Variationen Foto: Karoline Hatt/Flammkuchen Manufaktur

Hauchdünn und knusprig, von herzhaft bis süß: An der Uhlandstraße 38 im Stadtteil Düsseltal gibt's Flammkuchen at its best. Wir haben die Flammkuchen Manufaktur für euch getestet.

Flammkuchen, auch tarte flambée genannt, ist eine kulinarische Spezialität aus dem Elsass. Wie lange man die Flammkuchen schon kennt, ist nicht überliefert, jedoch diente er früher als Hilfsmittel beim Brotbacken. Um zu bestimmen, ob der Holzbackofen die richtige Temperatur hatte, nahm der Bäcker etwas Teig, breitete daraus einen Fladen und schob ihn in den Ofen. Bräunte dieser gleichmäßig, war die richtige Temperatur erreicht. Um keine Lebensmittel zu verschwenden wurde der Fladen mit saurer Milch bestrichen und mit dem belegt, was gerade im Haus war: Speck und Zwiebeln. So entstand der original Elsässer Flammkuchen, der auch bei Björn Busczynsky in der Flammkuchen Manufaktur auf dem Tisch landet.

34 verschiedene Sorten und ein Monatsflammkuchen stehen bei ihm auf der Karte: von herzhaft mit Lachs, Schinken, Rucola oder Hähnchenbrust bis hin zu süßen Nachtisch-Flammkuchen mit Apfelscheiben, Zimt-Zucker und Calvados. Preislich liegen die krossen Teigfladen zwischen 7,50 Euro bis 9, 50 Euro. Auch für Vegetarier gibt's eine große Auswahl. Veganer müssen sich zwischen drei Sorten entscheiden. 

Mit dem Foodtruck quer durch Deutschland

Flammkuchen Foodtruck - image/jpeg Mit diesem Flammkuchen-Food-Truck fährt Björn Buscynsky quer durch Deutschland.

Mit einem blauen Citroen hat alles begonnen. "2013 bin ich zum ersten Mal mit meinem Foodtruck durch die Region gedüst und habe meine Flammkuchen auf Stadtfesten und Weihnachtsmärkten verkauft", erinnert sich Björn Busczynsky an die Anfänge seiner Flammkuchen-Zeit. "Wir sind zur Fashion Week nach Berlin gefahren, standen am Nürburgring und besuchen immer noch jährlich den Weihnachtsmarkt hier in Kempen."

2016 sollte der "rollende Flammkuchen" dann auch noch sesshaft werden und die Manufaktur in Düsseltal wurde eröffnet. Im Mai vergangenen Jahres landeten die ersten Fladen auf typisch französischen Flammkuchen-Brettern auf den Tischen und die Gäste sind begeistert. Drinnen gibt's 65 Sitzplätze und 25 Plätze auf der Terasse. Jeden Tag steht Björn Busczynsky selbst in der Küche: "13 Stunden am Tag, sechs Tage die Woche – ich stehe am Ofen, belege die Flammkuchen und drehe jeden Abend meine Runde bei den Gästen", sagt er und blickt zufrieden durch sein Restaurant. Ab April geht's dann auch wieder auf die Straße, denn der Citroen möchte auch weiterhin bewegt werden ;-).

Wir haben probiert: Elsässer Klassiker und Flammkuchen mit Apfel

Flammkuchen Manufaktur - image/jpeg Der Elsässer Klassiker mit Crème fraîche, Speck und Zwiebeln kommt hauchdnünn, knusprig und heiß auf den Tisch. Hier kann nicht viel schief laufen. Geschmack: Super!

Und auch die süße Variante mit Rahm, Apfelscheiben, Zimt und Zucker schmeckt sehr gut. Der Teig ist kross und schön gebräunt. Der Belag dünn. Idealer Nachtisch-Flammkuchen!

Die aktuelle Speisekarte findet ihr bei Facebook.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 17 bis 23 Uhr. Mittagstisch montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr. Sonntag ist Ruhetag.