Gastro-Tipp der RP-Redaktion

Die besten neuen Restaurants 2014

Gastro-Tipp der RP-Redaktion: Die besten neuen Restaurants 2014 Gastro-Tipp der RP-Redaktion: Die besten neuen Restaurants 2014 Foto: Andreas Endermann

In den vergangenen zwölf Monaten öffneten zahlreiche Lokale in Düsseldorf erstmals ihre Türen. Diese sechs neuen Restaurants fand die RP-Redaktion besonders empfehlenswert.

Stullerei

Die Stullerei: Die gute alte Stulle - auf die Hand und zum Mitnehmen Die Stullerei Die gute alte Stulle - auf die Hand und zum Mitnehmen Zum Artikel » Mit diesem innovativen Café haben sich Bastian Falkenroth und Lena Hädelt (Cafe U und U-das Restaurant Klosterstraße) eine Dependance noch näher an der Kö aufgebaut. Falkenroth und Hädelt bieten tagsüber Stullen mit verschiedenen Aufstrichen an - Ratatouille, Humus, Lachs oder Käse. Dann gibt es tolle Salate, aber auch vegane Lasagne oder Couscous-Salat, Kürbisorangen-Suppe und Banane-Walnuss-Schnitte. Jedes Gericht kostet um die vier Euro.

Der Service ist nett, aufgeschlossen und berät gut, wenn man ein Lebensmittel nicht mag oder nicht verträgt. Es gibt drei, vier kleine Tische zum Sitzen und Dort-Essen, alles andere lässt sich gut mit ins Büro nehmen.

So sieht's in der "Stullerei" aus Hier gibt's die leckeren Brote 35 Fotos

Primitivo

"Places to be" nennt man Lokalitäten, in denen vor allem die, die da sind und sein müssen, im Vordergrund stehen und das Essen eher zweitrangig ist. Verdient hat die Küche des "Primitivo" in Pempelfort diese Aufmerksamkeit der Düsseldorfer aber völlig unabhängig von allen Moden und ihren Trägern.

Die Spielereien, die sich der Küchenchef gönnt, machen die Gerichte spannender und besser, letztlich zählt aber vor allem das Handwerk, und das hat hier meisterliche Qualitäten. Fisch und Fleisch sind exakt auf den Punkt gebraten, Kräuter und Soßen ergänzen sie im besten Sinne unaufdringlich. Dazu kommt ein Service-Team, dessen Mitglieder gut harmonieren und sich bestens in den Karten auskennen.

Essbar

Das neue Duo in der Essbar an der Pionierstraße zaubert im eher unscheinbaren Restaurant mit Wohnzimmer-Atmosphäre eine feine deutsch-französische Küche mit japanischem Touch.

Die gastronomischen Jung-Unternehmer, Daniel Baus (am Herd) und Olga Jorich (Service) haben das Zeug, aus ihrer kleinen Speisestube eine feine kulinarische Adresse zu machen. Empfehlenswert: Okonomiyaki - kleine japanische Pfannkuchen mit herzhafter Gemüse- und Pilz-Füllung und geschmorte Rinderbäckchen auf Rote-Bete-Risotto.Lezzet Lokman Yildirim hat sich einen Traum mit seinem Restaurant "Lezzet" erfüllt. Fernab von der Imbiss- und Döner-Kultur möchte der Hausherr seinen Gästen die gehobene türkische Küche näher bringen.

Und das gelingt ihm und seinem Team im stilvollen Ambiente. Charmant erklärt der Hausherr die zahlreichen Gerichte, die alle frisch zubereitet werden. Lezzet heißt übrigens übersetzt Genuss, denn die Gäste sollen schließlich genießen, lautet Yildirims Motto.

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Estia

Im Mai hat Alexandros Tzimas sein Restaurant eröffnet: Griechische Küche einmal anders - keine großen Fleischplatten mit Pommes, sondern unter anderem frische Fische, die sich der Gast selbst aussuchen kann.

Klassische Vorspeisen sind in der Vitrine zu bewundern. Die Krönung der Vorspeisen ist dabei das Taramas (Fischrogenpaste), leicht-locker mit dezentem Fischgeschmack. Übrigens der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Vater Nikos führt seit 35 Jahren das Pegasus in Bilk.

Amano Verde

Das Restaurant im Radisson Blue Hotel am Medienhafen stellte seine Karte im vergangenen Sommer radikal auf vegetarische und vegane Speisen um. Respekt! Denn dass die Hotel-Gäste und die Düsseldorfer die fleischlosen Gerichte annehmen, war nicht selbstverständlich.

Aber die Nachfrage steigt. Küchenchef Dennis Riesen ist zufrieden und tischt kulinarische Köstlichkeiten wie Kokosblumenkohlsuppe, Kichererbsen-Süßkartoffel-Curry und eine Schoko-Timbale auf. Alle Produkte im Amano Verde stammen aus kontrolliertem Anbau und aus der Region.

Quelle: RP