Flönz met Ölk, Äädze Zupp, Bierhappen und Co.

Diese Leckerbissen sind typisch für Düsseldorf

Flönz met Ölk, Äädze Zupp, Bierhappen und Co.: Diese Leckerbissen sind typisch für Düsseldorf Flönz met Ölk, Äädze Zupp, Bierhappen und Co.: Diese Leckerbissen sind typisch für Düsseldorf Foto: Shutterstock

Kein Düsseldorf-Besuch ohne Abstecher ins Brauhaus. Kein Besuch im Brauhaus ohne Flönz met Ölk oder Frikko mit Mostert. Wir sevieren euch heute echte rheinische Klassiker!

Düsseldorf, die Modestadt am Rhein mit Kö-Glamour, Schickimicki und edlen Bars. Doch die normalen - die echten - Düsseldorfer findet man woanders. Denn es ist diese eine Errungensschaft namens Altbier, die das "Dorf" zusammenbringt. Auswärtige müssen sich erst an das bittere, herb-würzige Aroma gewöhnen, aber nach zwei, drei Gläsern ist bisher fast jeder auf den Geschmack gekommen.

Ein Besuch im Brauhaus ist Kult

Politiker, Journalisten, Modedesigner, Unternehmer, Handwerksmeister und Hausfrauen stehen hier Seite an Seite an den naturbelassenen Holztischen. Zimperlich darf man hier nicht sein. Die Kellner, Köbesse genannt, sind eher rau als herzlich. Der Dienst am Kunden besteht im schnellen Nachliefern von Alt-Gläsern und nicht in kulinarischer Beratung. Haben wir auch nichts gegen ;-). In vielen Brauereien könnt ihr euch auf Wunsch die Brauanlagen zeigen lassen; oft gibt's dort auch das Bier in Flaschen mit Bügelverschluss zu kaufen. Doch was gibt's zum Bier dazu? Wir verraten es euch ;-).

Ratinger Straße, Altstadt - image/jpeg Auf der Ratinger Straße in der Altstadt verbringen die Düsseldorfer gerne ihren Feierabend.

Diese Klassiker müsst ihr unbedingt probieren:

Bierhappen: belegte halbe Brötchen. Typischer Belag sind grobe Leberwurst, Flönz (Blutwurst) und Mett mit Ölk (Zwiebelringen).

Grünkohl: Klassiker im Winter. Deftig zubereitet mit Schweineschmalz. Dazu gibt's Kassler oder Mettwurst.

Pärken: zwei knackige Bockwürste mit Senf.

Sauerbraten: ein echter Klassiker - zarter Rinderbraten, der vor der Zubereitung mehrere Wochen in Essig, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern eingelegt wird. Dadurch wird das Fleisch sehr zart und fasrig. Dazu isst man Rotkraut und Kartoffelklöße.

Hämmche: gepökelte Schweinshaxe. Sevriet mit Sauerkraut mit Kümmel und Kartoffelbrei.

Halve Hahn: Nein, keinen halben Hahn, ssondern streng riechender Harzer Käse mit Senf und Kümmel. Dazu gibt's ein dunkles, sehr knuspriges Roggenbrötchen.

Himmel un‘ Äd: Kartoffel (Ädäppel) und Äpfel (die in den Himmel wachsen) miteinander gekocht. Dazu wird gebratene Blutwurst serviert.

Ähzezupp: Erbsensuppe mit Speck oder Eisbein.

Mostert: original Düsseldorfer Senf - gerne sehr scharf.

Rievkooche: Reibekuchen. Ein würziger Kartoffelpuffer, der in Apfelmus getunkt wird. Rievkooche sind in Düsseldorf ein Gericht, das in den Brauhäusern traditionell freitags auf den Tisch kommt.

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