Kaffeeliebhaber aufgepasst!

Neues Café in Pempelfort: Die Brew Bar Malu

Kaffeeliebhaber aufgepasst!: Neues Café in Pempelfort: Die Brew Bar Malu Kaffeeliebhaber aufgepasst!: Neues Café in Pempelfort: Die Brew Bar Malu Foto: Lisa Krumme

Unsere Kollegin Lisa hat ein neues Lieblingscafé: Super schöne Location (inklusive "Kinderzimmer" und Kunstatelier), unfassbar netter Inhaber, ein umwerfendes Team, leckeres (veganes und glutenfreies) Essen und mega guter Kaffee – das Malu am Dreieck in Pempelfort.

Ja – so ist es tatsächlich: Das Malu steht ab jetzt ganz oben auf meiner Favoritenliste Düsseldorfer Cafés. Die Kombination aus alt und neu, aus familiär und hip und aus allergikerfreundlich und lecker ist wirklich außergewöhnlich. Deshalb stelle ich euch die neue Brew Bar hier vor:

Der Inhaber

Das hier ist Daniel Horn, Inhaber vom Malu. Er ist in Düsseldorf geboren und liebt die Stadt und ihre Menschen.

Daniel Malu - image/jpeg

Daniel sieht nicht nur gut aus und ist unfassbar sympathisch – er hatte auch die Idee zu diesem wunderschönen Café. Am 9. Juni hat die Brew Bar am Dreieck eröffnet (die genaue Adresse gibt’s hier).

Daniel ist der kreative Kopf dahinter – auch wenn das Café (noch) nicht sein Hauptberuf ist und dort meist nur freitags und am Wochenende anzutreffen ist. Aber wer ist dann unter der Woche für euch da und macht euch Kaffee, Kuchen und all das, was ihr sonst noch haben möchtet?

Das Team

Klar – das Team rund um Daniel. Und das ist ein echter Blickfang für alle Mädels: Ausnahmslos alle Mitarbeiter sehen gut aus!!! Da habe ich mich sofort gefragt, ob hier wohl nach Aussehen gecastet wurde… Nein. Die können auch noch was:

Team Malu - image/jpeg

Der Koch kommt direkt aus dem Mangold, die anderen Mitarbeiter haben ihre Gastronomieerfahrung aus dem Vapiano. Das Malu ist natürlich etwas ganz anderes, aber man merkt den Jungs an, dass ihnen der neue Job Spaß macht. Auch von außen wird sofort klar, dass sie sich super verstehen und ein lustiges und total nettes Team bilden. Kein Wunder – sie sind nämlich nicht nur Kollegen, sondern auch privat befreundet.

Familiär

Das familiäre Flair im Malu kommt nicht nur durch die gute Chemie im Team. Die Idee fürs Café kam Daniel, weil seine Frau an einer Glutenunverträglichkeit leidet. In Düsseldorf ist es relativ schwierig, glutenfreie Kuchen und Snacks zu bekommen. Wenn es das gibt, dann wird in den Küchen oft noch anderes Essen zubereitet. Für starke Allergiker kommt es dann schon nicht mehr in Frage. Also hat Daniel für seine Frau ein komplett glutenfreies Café eröffnet.

Auch seine 3-jährige Tochter spielt beim Konzept des Cafés eine Rolle: Sie ist die Namensgeberin – sie heißt nämlich auch Malu. Der Name kommt ursprünglich aus Hawaii (wo übrigens auch eine der angebotenen Kaffeesorten herkommt). Er bedeutet Frieden, Schatten und Ruhe – und passt damit perfekt zur Laid-back-Philosophie des Ladens.

Außerdem für alle Familien mit Kindern: Es gibt einen extra Spieleraum für eure Süßen, der mit viel Liebe zum Detail ausgestattet ist. Direkt daneben befindet sich eine gemütliche Lounge, die die Mütter (und Väter) zum entspannten Quatschen einlädt, während die Kleinen sich nebenan austoben können.

Kinderzimmer Malu - image/jpeg

Alle anderen müssen jetzt aber keine Angst haben, dass man ständig von lärmenden Kindern umgeben ist: Der Teil ist abgetrennt und vorne bekommt man vom bunten Treiben in den hinteren Räumen kaum etwas mit.

Die Location

Vom Standort her haben wir uns relativ schnell auf Derendorf/ Pempelfort festgelegt, weil gerade auch Pempelfort so ein bisschen ein Szeneviertel ist. Hier kommt alt und jung zusammen, was echt cool ist. (Daniel Horn)

Die Inneneinrichtung ist mega schön geworden. Mit einem Düsseldorfer Innenarchitekten hat Daniel alles bis ins kleinste Detail geplant – von den maßangefertigten Tischen bis hin zum Design der Tapete. Und das sieht man auch. Das Gesamtkonzept ist total stimmig und befindet sich irgendwo zwischen modernem Schick und altbewährter Gemütlichkeit:

Malu Innenansicht - image/jpeg

Neben dem „Kinderzimmer“ und der Lounge gibt es übrigens auch noch ein Kunstatelier, in dem verschiedene lokale Künstler ihre Werke ausstellen können.

Atelier Malu - image/jpeg

Kunst und Kultur spielen in Düsseldorf eine große Rolle – und da dachten wir uns: „Wieso sollten wir nicht unbekannteren Künstlern die Chance bieten, ihre Werke auszustellen?“ Außerdem sieht es doch echt schön aus! (Daniel Horn)

Coole Idee und echt ungewöhnlich für ein Café!

Das Essen

Wie bereits erwähnt: Hier ist alles glutenfrei. Vieles ist außerdem vegan. Besonders diejenigen, die die "Todeskombi" an Allergien erwischt haben – nämlich Laktose- UNDGlutenunverträglichkeit – kommen hier voll auf ihre Kosten. So etwas gibt es (meines Wissens nach) kein zweites Mal in Düsseldorf.

Das Beste ist allerdings: Es schmeckt (trotzdem)! ;-) Und so sorgt Daniel dafür, dass das Essen auch den Leuten schmeckt, die keine Allergie haben und vielleicht einfach nur neugierig sind:

Meine Frau hat dadurch, dass sie nur glutenfrei isst, die Ansprüche extrem runtergeschraubt. Sobald irgendwas ansatzweise gut ist, sagt sie: „Wow, das ist super!“ Da komm ich dann ins Spiel und sage, „Ok, das ist gut, aber nicht gut genug für die Leute, die nicht darauf achten.“ Und dann basteln wir halt solange rum, bis es wirklich richtig lecker ist. (Daniel Horn)

Alles wird vom kompletten Team getestet, damit es auch wirklich keinen Zweifel daran gibt, dass es gut schmeckt. Meine Persönlichen Favoriten sind der vegane „Käsekuchen“ (mit Zimt, der den extra Kick gibt) und die Bananen-Curry Suppe. Yummy!

Essen Malu - image/jpeg

Frühstück gibt es übrigens auch – und das Angebot soll nach und nach noch aufgestockt werden. :-)

Frühstück Malu - image/jpeg

Der Kaffee

Das ist unser Baby. Den Kaffee kann man super gut schwarz trinken. Wir haben es auch oft, dass Leute sagen: "Ich hätte gerne einen Latte Macciato." Dann sag ich immer: "Ok – ich mach dir ´nen Kaffee. Den bekommst du erstmal schwarz und probierst den erstmal. Wenn du dann immer noch Milch da rein haben möchtest, kannst du das gerne bekommen." (Daniel Horn)

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auch zu den Leuten gehöre, die sonst ihren Soya-Vanille-Macciato trinken. Schwarzen Kaffee bekomme ich eigentlich nicht runter. Trotzdem habe ich Daniels Rat befolgt und ihren Kaffee, der übrigens ganz "oldschool" Tasse für Tasse durch einen richtigen Filter läuft, erst einmal schwarz probiert.

Und was soll ich sagen? Ich habe – ungelogen! – noch nie so einen leckeren Kaffee getrunken. Der schmeckt wirklich auch schwarz total gut, weil er so mild und gleichzeitig aromatisch ist… Ich brauchte noch nicht einmal Zucker!

Kaffee Malu - image/jpeg

Ohne zu übertreiben würde ich sagen, dass 8 von 10 Leuten den Kaffee dann tatsächlich schwarz trinken. Man schmeckt wieder Kaffee. (Daniel Horn)

Obwohl der "normale" Kaffee schon lecker war: Mir hat es besonders die Cold-Brew-Variante angetan. Dabei wird das Kaffeepulver nicht mit heißem Wasser übergossen, sondern stundenlang mit kleinen Tropfen kaltem Wasser durchzogen. Dadurch ist der Kaffee am Ende besonders gut verträglich und unfassbar lecker. Ein paar Eiswürfel rein und ab geht’s ins sommerliche Kaffeevergnügen!

Cold Brew Malu - image/jpeg

Für alle Kaffee-Kenner gibt es übrigens ein ganz besonderes Schätzchen zu kaufen: Kona Hawaii! (Hat mir persönlich auch nichts gesagt, ist aber anscheinend unter Kennern der absolute Renner und ansonsten hier in der Gegend kaum erhältlich. Ich hätte ihn gerne für euch probiert, aber nach dem Cold Brew und dem "normalen" Kaffee hatte ich meine tägliche Koffeingrenze leider schon deutlich überschritten :D.)

Die Philosophie

Wir bieten Speisen an, die man bewusst essen kann. Ich will jetzt nicht so ein Wort wie "Öko-Sachen" in den Mund nehmen, aber wir sind mit Sicherheit kein Fast-food-Laden oder so etwas in der Richtung. (Daniel Horn)

Und deshalb ist zum Beispiel auch die Milch vom Bauern aus der Region und mit dem Kaffee werden Projekte zum Bau von Schulen, Brunnen und zur Gleichberechtigung und Unterstützung von Frauen in den Ursprungsländern unterstützt.

Man hat, wenn man den Laden betritt, tatsächlich das Gefühl, eine kurze – oder auch mal längere – Auszeit zu genießen. Weg vom Alltagsstress und fernab von einem schnellen Coffee to go, der auf dem Weg zur Arbeit getrunken wird (obwohl es den hier natürlich auch gibt). Aber durch den klassischen Filterkaffee und keine schnelle Standardkaffeemaschine dauert es einfach einen Moment, bis der flüssige Wachmacher fertig ist.

In der Zeit (circa vier Minuten) kann man sich im Laden umgucken, die von der Decke hängenden Tassen und die außergewöhnlichen Lampen bewundern oder ins Atelier gehen und gucken, welche Werke aufstrebender Düsseldorfer Künstler dort gerade ausgestellt werden.

Und dann ist es so weit: Der Kaffee, fernab von allen 0/8/15-Varianten, die man sonst kennt, ist fertig. Aromatisch, mit viel Koffein und dennoch ungewöhnlich mild versüßt er den Start in den (Nachmitt-)Tag. Ich kann euch wirklich nur empfehlen, das Café mal auszuprobieren! Am 2. Juli ist übrigens die offizielle Eröffnungsfeier - inklusive Sekt und Bier auf Kosten des Hauses.

Viel Spaß beim Probieren, Quatschen und Entspannen im Malu!

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