Gastronomischer Neuzugang

"Bonalumi" tischt in den Schadow Arkaden auf

Gastronomischer Neuzugang: "Bonalumi" tischt in den Schadow Arkaden auf Gastronomischer Neuzugang: "Bonalumi" tischt in den Schadow Arkaden auf Foto: Endermann

Es gibt Leute, da ergießt sich auf eine Frage gleich eine halbe Lebensgeschichte. Bei Dirk Fröhlich ist das der Fall. Der Düsseldorfer liebt und lebt Gastronomie, und wenn er am Montag in den Schadow Arkaden, die zur Rheinische Post Mediengruppe gehören, das "Bonalumi" eröffnet, dann schließt sich für ihn ein Kreis. "Ich bin schon vor mehr als 20 Jahren angesprochen worden, als hier erstmals ein Restaurant eröffnete", erinnert sich der 53-Jährige.

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Damals lockte ihn die Vorstellung, in dieser zentralen Lage aktiv zu werden, aber der Respekt vor der Aufgabe war zu groß. Heute freut sich Fröhlich auf das Abenteuer - und ist bestens gerüstet dafür. Poccino war gestern, die Zukunft am Martin-Luther-Platz ist italienisch-mediterran, und der Name Bonalumi - wieder so eine Geschichte - der Mädchenname von Tiziana Kleine, die die Patentante von Fröhlichs Sohn Max ist.

Mit ihr hat der 53-Jährige das Konzept für das Restaurant entwickelt, und heute ist sie Mit-Gesellschafterin. Was werden die Düsseldorfer dort erleben? Zunächst einmal empfängt das Bonalumi die Menschen hell und freundlich, das Fensterglas reicht nun bis unter die Decke. Drinnen (110 Plätze) und draußen (130 Plätze) verschmelzen, denn die Tische der Terrasse - Eröffnung in Kürze - docken gleich an der Fassade an.

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Für eine besondere urbane Atmosphäre sorgen die Sonnenschirme, denn die schützen vor Sonne und Regen und sind abends von innen dezent beleuchtet. Zum Freundlichen kommt also das Moderne, und das gilt auch drinnen: Betonboden, aber golden schimmernde Säulen. Helles Holz, aber Betonlampen, ebenfalls innen golden. Und das Essen? Dafür hat Fröhlich den früheren Küchenchef der Piazza Saitta in Oberkassel gewinnen können.

Giampiero Mancini zaubert Pasta, Fisch und Fleisch auf den Tisch, setzt auf saisonale Produkte. Fröhlich bleibt seinem Anspruch treu, mit dem er auch beim Catering Erfolg hat. Er stehe für Qualität, sagt er, Fleisch aus Massentierhaltung lehne er ab. Geführt wird das Bonalumi von Anthony Krone, der zuvor in Köln die Früh-Gastronomie (sieben Gaststätten, 1500 Sitzplätze) leitete.

Im Herzen Düsseldorfs heißt die Losung nun: Betrieb von 8 bis 24 Uhr an sieben Tagen, vom Frühstück bis zum Abendcocktail soll die Lokalität locken. Mittags übrigens mit "Pranzo veloce": Vorspeise, Pasta, Wasser und Espresso für 15 Euro und in 30 Minuten.

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Quelle: RP